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Wahlen

28.03.2015

Nicht nur Fische gehen ins Netz

Für den neuen Vorstand des Fischereivereins Unterroth um den Vorsitzenden Jürgen Stegmann (dritter von links) haben sich alle der bisherigen Mannschaft wieder zur Verfügung gestellt.
Bild: Regina Langhans

Der Unterrother Fischereiverein hatte es 2014 auch mit eher unbeliebten Tieren zu tun. Vorsitzender Stegmann im Amt bestätigt

Mit einem 178 Kilogramm umfassenden Fang zum Eigenbedarf ist den Fischern von Unterroth 2014 einiges ins Netz gegangen. Allerdings sorgt der rührige Verein um den Vorsitzenden Jürgen Stegmann im Frühjahr und Herbst für frischen Besatz, indem er Jungtiere aus Zuchtweihern zukauft. Zur Ausbeute zählen aber auch zwei Biber aus der Roth. Erfreulich für den Verein ebenso, dass sich für die regulären Wahlen nahezu die komplette Mannschaft wieder zur Verfügung gestellt hat.

Eine interne Verschiebung hatte Gerhard Dornberger ausgelöst: er steht nicht mehr als Gerätewart sondern als Beisitzer dem neuen Gremium zur Verfügung. Sein bisheriges Amt wird er noch ein Jahr weiterführen, bis Wolfgang Buchmiller in seine Fußstapfen treten kann. Gewählt wurde im Dreijahresrhythmus, wobei 23 Wahlberechtigte zur Versammlung gekommen waren. Der Verein hat 77 Mitglieder und neun Jungfischer.

Der wiedergewählte Vorsitzende berichtete, dass sich in ihrem Gewässerbereich zwei Biberfamilien mit insgesamt zehn bis 15 Tieren aufhielten. „Schade, dass vom Gemeindeweiher kein Tier gefangen wurde“, so Stegmann. Er lobte das Engagement von Wolfgang Stecher und Günther Sturm, die mit Lebendfallen einer zu großen Population beizukommen versuchen. Bayernweit wurden 16000 Biber gezählt. Gefangene Tiere würden in passende Gebiete in Osteuropa umgesiedelt. Über Kormorane, ebenfalls ungebetene Gästen an Fischweihern, gebe es keine Klagen. Gleichwohl gelte, die Weiher nach dem Frühjahrsbesatz häufiger zu besuchen. Sodann stellte Stegmann mit Wolfgang Oelschläger und Sebastian Buchmiller zwei neue aktive Fischer vor.

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Günther Schlumpp, der vom Stellvertreter zum Jugendwart aufgerückt war, zog ebenfalls eine positive Bilanz. Die Veranstaltung eines Schnupperfischens brachte dem Verein mit Iven Weber und Maximilian Jutz zwei junge Mitglieder ein. Es folgte ein Informationsabend für Jungfischer und Eltern, an dem es auch um die richtige Ausrüstung ging. Zum Jugendprogramm zählten ein Ausflug nach Boos zur Fischzucht oder ein Nachtfischen mit Lagerfeuer in Unterroth.

Bürgermeister Gerhard Struve lobte die Vereins- und Jugendarbeit, welche attraktive Freizeitbeschäftigungen biete. Zu Fragen zur Verschmutzung des einst von Fischen und Bachmuscheln bevölkerten Eisenbachs sagte Struve: „Es wird weiter nach Verursachern gesucht.“

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