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21.02.2015

Noch schneller auf die Datenautobahn

Räte beschließen Teilnahme am Förderprogramm

An drei Bereichen innerhalb von Bellenberg zieht bislang die Datenautobahn für schnelles Internet vorbei. Einstimmig hat daher der Gemeinderat beschlossen, sich am neuen staatlichen Förderprogramm für ein hochleistungsfähiges Breitbandnetz zu beteiligen.

Bereits um 2012 hat Bellenberg dazu an einer Fördermaßnahme teilgenommen. Damals wurde die angestrebte Datenleistung aus einem Mittel des angegebenen Bedarfs ermittelt. Anders das vergangenen Herbst durchgeführte Markterkundungsverfahren, welches den Bestand feststellte: Bellenberg ist größtenteils durch Kabel Deutschland mit einer Breitbandgeschwindigkeit von 30 Megabit und mehr erschlossen. Förderfähig sind Gebiete, in denen weniger als 30 Megabit geboten sind. Dies trifft in Bellenberg auf die Bereiche „Sportgelände“, „Hammerschmiede“ sowie „Mühlhölzle“ an der Tiefenbacher Straße zu. Jetzt werden Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde angestrebt, sodass dem Endkunden im Erschließungsgebiet mindestens 30 Mbit pro Sekunde zur Verfügung stehen.

Eine Kostenschätzung der Breitbandberatung Bayern geht von etwa 50 Anschlüssen mit Kosten von insgesamt 200000 Euro aus. Bei einem Fördersatz von 70 Prozent – wobei ein Förderhöchstbetrag von 500000 Euro nicht überschritten werden darf – bleibt eine Restsumme von 60000 Euro, welche die Gemeinde zu tragen hätte. Der Gemeinderat hat die Verwaltung mit der Auswahl des Netzbetreibers für die Aufrüstung beauftragt. Besonders Bellenbergs Industrie würde davon profitieren, waren sich die Räte einig. Unabhängig davon hat die Telekom einen eigenwirtschaftlichen Breitbandausbau mit 30 Megabit innerhalb der nächsten drei Jahre zugesagt, allerdings großteils in Ortsbereichen, die bereits über diese Bandbreiten verfügen. (lor)

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