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Oberroth

03.07.2019

Oberroth baut Schulden ab: So sieht der Haushalt für 2019 aus

Oberroth gibt rund eine viertel Million für den Kindergartenneubau aus. (Symbol)
Bild: Ralf Lienert

Im laufenden Jahr gibt die Gemeinde ihr Geld vor allem für den Kindergartenanbau aus

Die finanzielle Lage der Gemeinde Oberroth hat sich entspannt. Hohe Investitionen für die Erschließung des Baugebiets „Zum Pestkreuz“, die Freizeit- und Erholungsanlage an der Roth sowie die Erweiterung des Kindergartens hatten im Jahr 2018 eine Kreditaufnahme erfordert. Der Verkauf von Bauplätzen, der Eingang von Erschließungsbeiträgen und Tilgungen haben den gemeindlichen Schuldenstand sinken lassen. Er wird sich zum Jahresende 2019 auf 50.744 Euro verringern. Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 56,26 Euro.

Der Oberrother Etat ist so hoch wie im Vorjahr

Bereits in nicht öffentlicher Sitzung hatte der Gemeinderat den Haushaltsplan 2019 samt Finanzplan behandelt. Nach Erläuterungen durch Verwaltungsangestellte Nicole Keller wurde er kürzlich vom Gremium einstimmig verabschiedet. Mit rund vier Millionen Euro ist das Gesamtvolumen des Etats fast genauso hoch wie im Vorjahr. Der Verwaltungshaushalt, der die laufenden Kosten ausweist, umfasst 1,75 Millionen Euro. Der Vermögenshaushalt, der das Geld für Investitionen wie zum Beispiel Grundstückskäufe bereit hält, sieht Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 2,2 Millionen Euro vor.

Für das Haushaltsjahr 2019 sind für den Kindergartenanbau eine viertel Million Euro zuzüglich Baunebenkosten von 30.000 Euro eingeplant. Im Gegenzug erwartet die Gemeinde Zuschüsse in Höhe von 223.000 Euro. Den sich auf 193.000 Euro belaufenden Baukosten für die Freizeit- und Erholungsanlage an der Roth stehen Zuschüsse in Höhe von 80.000 Euro gegenüber.

Oberroth baut Schulden ab: So sieht der Haushalt für 2019 aus

Auch eine neuer Traktor für den Winterdienst ist eingeplant

40.000 Euro plant die Gemeinde für den Anbau an das Feuerwehrhaus ein. Weitere 40.000 Euro sollen für einen neuen Traktor ausgegeben werden, der dann im Winterdienst eingesetzt werden soll.

Für noch ausstehende Schlussrechnungen für Ingenieurleistungen, die bei Erschließung des Baugebiets „Wannenberg II“ entstanden sind, müssen 2019 noch Honorarzahlungen in Höhe von 14.500 Euro berücksichtigt werden, sagte Bürgermeister Willibold Graf. Im Gegenzug erwartet die Gemeinde 53.000 Euro an Erschließungsbeiträgen sowie Erstattungen für Wasser- und Kanalanschlüsse. Der gemeindliche Kostenanteil für die Erschließung samt Kanalbau im Gewerbegebiet beläuft sich auf 43.800 Euro.

Ein letzter großer Posten ist die Sanierung des Hochbehälters. Das soll rund 100.000 Euro kosten. Für den möglichen Erwerb von Grundstücken sind im Haushalt 360.000 Euro eingestellt.

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