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Osterberg

26.03.2015

Ortsdurchfahrt ist beschlossene Sache

2016 soll mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrt und Kreisstraße NU 7 in Osterberg begonnen werden. Nach mehreren Anläufen hatte sich der Gemeinderat in einer außerordentlichen Sitzung dafür ausgesprochen.
Bild: Armin Schmid

Nach mehreren Anläufen stimmt der Osterberger Gemeinderat dem Ausbau zu. 2016 soll mit dem Bau begonnen werden. Im Gremium sorgt die Entscheidung für Applaus.

Im dritten Anlauf ging alles ganz schnell. Nach rund 15 Minuten war die außerordentliche Osterberger Gemeinderatssitzung zum Ausbau der Ortsdurchfahrt und Kreisstraße NU 7 beendet und alle erforderlichen Beschlüsse gefasst. Bürgermeister Rainer Schmalle machte deutlich, dass bereits im Vorfeld entsprechende Gespräche geführt worden waren, und dass ein Konsens möglich sei. „Wir müssen Beschlüsse fassen, mit denen alle leben können, auch wenn einzelne Punkte nicht jedem gefallen“, betonte der Bürgermeister zu Beginn der Sitzung. Schmalle ergänzte, dass die Beschlussvorschläge schon so weit ausgearbeitet seien, dass die eigentliche Beratung im Ratsgremium entfallen könne.

In zwei Abschnitten stimmte der Gemeinderat schließlich dem Bauabschnitt 2 zum Ausbau der Ortsdurchfahrt mit NU 7 vom Kapellenweg im Süden bis zum Schloßweg-Nord zu – entsprechend der Planungsvariante E des Staatlichen Bauamts. Der Ausbau des Abschnitts soll 2016 erfolgen.

Bürgermeister Schmalle machte deutlich, dass der Gemeinderat großes Vertrauen in die Arbeit des Bauamts habe. Wichtig sei vor allem die termingerechte Fertigstellung der Planung und Zuschussunterlagen, um eine Ausführung in 2016 nicht zu gefährden. Zudem soll das Bauamt ein Augenmerk darauf werfen, ob die Verengung der Fahrbahn zwischen Schloßweg-Süd und Treppenaufgang möglicherweise verkürzt werden kann. Auch dieser Beschlussvorschlag wurde einstimmig befürwortet.

In einem weiteren Beschluss begrüßte der Gemeinderat, dass sich die Gestaltung des Einmündungsbereichs der Babenhauser Straße am Bestand orientieren soll und stimmte der Planung ohne Mittelinsel, dem Erhalt des Gehwegs auf der Nordseite und einer Grünfläche zwischen Gehweg und Fahrbahnhochbord zu. Ebenfalls einstimmig sprach sich das Ratsgremium dafür aus, dass der Landkreis Neu-Ulm und die Gemeinde Osterberg unter Federführung des Staatlichen Bauamts für den dritten Bauabschnitt einen Regelquerschnitt von 1,5 Meter Gehweg, 5,5 Meter Fahrbahnbreite und einem halben Meter breiten Sicherheitsstreifen zugrunde legen.

Vom Antrag der Gemeinderäte Sigrid Zanker und Martin Werner war letztlich noch ein Punkt offengeblieben, der mit dem letzten Beschluss der Sitzung abgehandelt wurde. Das Ratsgremium sprach sich mit 9:0 Stimmen dafür aus, mit dem planenden Ingenieurbüro des Wasser- und Kanalbaus einen Termin zur Feststellung des aktuellen Planungsstands mit Kostenvoranschlag und Beratung der weiteren Vorgehensweise zu vereinbaren.

Nachdem das Ratsgremium die Planung der Ortsdurchfahrt in mehreren Abschnitten durchgearbeitet und alle fünf Beschlüsse einstimmig gefasst hatte, gab es zum Abschluss der viertelstündigen Gemeinderatssitzung lautstarken Beifall der rund 20 Zuhörer.

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