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Haushalt

09.02.2018

Osterberg investiert in Kindergarten

Der Osterberger Kindergarten, der den Namen „Haus der Kinder“ trägt, ist weitestgehend fertiggestellt. Im Frühjahr sollen die Außenanlagen folgen.
Bild: A. Schmid

Die Einrichtung ist fast fertiggestellt. Dieses Jahr sollen nur noch die Außenanlagen folgen. Beim Thema Pfarrheim sind sich die Gemeinderäte hingegen nicht einig

Ein großes Projekt ist in Osterberg der Neubau des Pfarrheims. Nun sorgte ein Zuschussantrag der Kirchenstiftung für den Neubau im Gemeinderat für Diskussion – denn die Räte konnten sich noch nicht auf ein Ergebnis einigen.

Der Zweite Bürgermeister Alexander Hruschka sagte, die aufgelisteten Baukosten lägen bei 700000 Euro und würden wahrscheinlich nicht ausreichen – deshalb müsste wohl auch der Zuschuss höher ausfallen. Bürgermeister Rainer Schmalle meinte, dass man als „Platzhalter“ 30000 Euro in den Haushalt einstellen könnte und die tatsächliche Zuschusshöhe in einer separaten Sitzung klären sollte.

Gemeinderätin Sigrid Zanker sagte hingegen, dass man bei Zuschüssen an Vereine in der vergangenen Zeit zehn Prozent bewilligt hat. Zudem habe die Gemeinde einen finanziellen Vorteil dadurch, dass man im Bereich von Kirche und Friedhof keine Toiletten mehr bauen muss. Denn wenn das neue Pfarrheim steht, können die Menschen dort die Sanitäranlagen benutzen. Auch Rat Ignaz Gestle fügte an, dass sich der Zuschuss in Richtung 70000 Euro bewegen muss, wenn sich die Gemeinde an die zehn Prozent hält. Kämmerin Claudia Pfisterer, die den Räten den Haushalt 2018 präsentierte, gab zu bedenken, dass es sich bei dem Pfarrheimneubau um keine Pflichtaufgabe der Gemeinde handelt. Die Räte einigten sich schließlich darauf, die Zuschussfrage noch einmal separat zu klären.

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Ein weiteres großes Projekt ist auch der Kindergarten in Osterberg: Die Einrichtung ist weitestgehend fertiggestellt. Im diesjährigen Haushalt sind noch rund 130000 Euro für die restlichen Arbeiten eingeplant. Im Wesentlichen müssen noch die Außenanlagen hergestellt werden. Auch die Außenanlagen am Rathaus sollen neu gestaltet werden. Wichtig ist laut Kämmerin, dass die Hydranten überprüft und instandgesetzt werden, damit eine Löschwasserversorgung sichergestellt wird. Dafür sind rund 30000 Euro eingeplant. An der Grundschule in Osterberg stehen ebenfalls Instandsetzungsarbeiten an. Betroffen sind Treppen, Flur, der Sanitärbereich und die Heizung.

Die Abrechnung für den zweiten Bauabschnitt des Ausbaus der Ortsdurchfahrt liegt nach Auskunft der Kämmerin immer noch nicht vor. Dies sei nachteilig für die Gemeinde. Denn so könnten keine Beiträge – in Höhe von 150000 Euro – erhoben werden. Die Finanzmittel für den dritten Bauabschnitt bei der Oberrother Straße sind für 2019 im Haushalt eingeplant. Der Kolbenweg soll 2018 saniert werden.

Der hohe Schuldenstand soll sich im Laufe des Jahres wieder etwas reduzieren – von rund 1,7 Millionen Euro auf 1,53 Millionen Euro. Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt also bei insgesamt 900 Einwohnern bei etwa 1720 Euro. Laut Kämmerin liegt dieser Wert bei vergleichbaren Gemeinden im Bereich von 562 Euro.

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