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Gemeinderat

03.03.2011

Osterberg schließt Schulvertrag mit Altenstadt

Schule ist jetzt Sache des Marktes und nicht mehr der Verwaltungsgemeinschaft

Osterberg Durch die Auflösung der Teilhauptschule der Verwaltungsgemeinschaft Altenstadt ist der bislang gültige Schulvertrag mit Osterberg hinfällig geworden. Den neuen muss Osterberg mit dem Markt Altenstadt abschließen und dem Landratsamt zur Zustimmung vorlegen. Kämmerin Claudia Pfisterer hatte das Schriftstück vorgestellt.

l Schulgeschichtlich: Im Jahr 1979 waren die Aufgaben des Schulverbands für die Volksschule Altenstadt, bestehend aus Altenstadt. Osterberg und Kellmünz mit Ausnahme des Sprengels der Grundschule Kellmünz, auf die VG übertragen worden. Im Schuljahr 2007 wurde die Teilhauptschule der VG aufgelöst, seit 2010/11 werden keine Hauptschüler mehr unterrichtet.

l Finanztechnisch: Bis zum Haushaltsjahr 2009 war der Schulbereich im Haushalt der VG Altenstadt enthalten. Nach Auflösung der Teilhauptschule wurde der Bereich Schule ab 2010 in den Haushalt des Marktes Altenstadt übernommen. Anfang 2011 beschließt der Marktrat, Osterberg den neuen öffentlich-rechtlichen Schulvertrag zur Beratung vorzulegen, nachdem er vorab vom Landratsamt geprüft worden war. Sollte der Vertrag nicht zustande kommen, entsteht laut Gesetzgeber ein Schulverband.

Osterberg schließt Schulvertrag mit Altenstadt

l Der Vertrag: Für Osterberg habe sich am Schulaufwand nichts geändert, so Pfisterer. Schwerpunkte des aktuellen Vertrages sind Lehr- und Lernmittel sowie die Schülerbeförderung. Deren Kosten werden über eine Umlage finanziert und nach Gesamtschülerzahl der Grundschulen Altenstadt und Osterberg berechnet. Die Kosten für die Schülerbeförderung werden nach dem Wohnsitz der Schüler umgelegt. Die Finanzierung der Lehr- und Lernmittel als Umlage an die VG Altenstadt betrug bisher etwa 4500 Euro. Aufwendungen für Schulgebäude, Turnhallen und Einrichtungsgegenstände trägt jede Gemeinde selbst, ebenso die Hausmeisterkosten.

Sollte der Vertrag nicht zustande kommen, müsste mit viel größerem Aufwand ein Schulverband gegründet werden. Auf Anfragen der Räte Ignaz Gestle und Markus Wiest erklärte die Kämmerin, dass Osterberg gleichermaßen im Rahmen des Schulvertrags berechtigt sei, in alle finanziellen Belange Einblick zu nehmen. Die Räte beschlossen einstimmig, den Vertrag in der Form beim Landratsamt vorzulegen.

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