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Marktrat

30.04.2015

Plakatwerbung: Antrag zurückgestellt

Viele Bauanträge in der Sitzung

Zahlreiche Bauanträge haben den Babenhauser Marktrat in seiner jüngsten Sitzung beschäftigt:

An der Kirchhaslacher Straße dürfen Bauwerber ein Wohnhaus mit Doppelgarage errichten, obwohl die Dachform nicht dem Bebauungsplan entspricht. Dieser sieht Satteldachbauweise vor, der Bauantrag aber ein Walmdach. Allerdings befinden sich laut Bürgermeister Otto Göppel in der Umgebung mehrere Gebäude mit dieser Dachform. Deshalb erteilte der Marktrat einstimmig eine Befreiung.

Keinen Beschluss zu einer erneuten Anfrage für eine Werbeanlage für wechselnde Plakatanschläge auf dem Gebiet Auf der Wies 24 (Nähe Norma) fasste der Marktrat. Vielmehr wurde der Antrag der Gesellschaft für Außenwerbung GmbH zurückgestellt und soll bei nächster Gelegenheit behandelt werden.

Eine isolierte Befreiung hat die Überdachung der Garageneinfahrt (Carport) am Gänsberg erhalten. Diese war notwendig, da laut Bürgermeister Göppel die „Baugrenze sehr eng um das Wohngebäude liegt“. Allerdings wurde in Teilbereichen eine Abstandsgrenze von 0,50 Metern festgelegt.

Der Schattenwurf eines geplanten Wohnhauses mit Garage im Baugebiet Weinrieder Feld sorgte im Marktrat für Diskussionen. Dabei wird durch eine Grenzgarage im Norden die Baugrenze auf einer Länge von neun Metern überschritten. Sowohl Martin Gleich, als auch Josef Deggendorfer waren sich einig, dass der Schattenwurf auf das Nachbargrundstück noch größer wäre, würde der Bauwerber die dort erlaubte Gebäudehöhe voll ausnutzen. Deshalb stimmte der Marktrat den Befreiungen zu, zumal „diese Bauweise Vorteile für das Grundstück im Norden“ bringe. (fs)

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