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Buch-Dietershofen

22.05.2015

Polizist erschießt Bullen

In Dietershofen hat die Polizei einen BUllen erschossen.
Bild: Archivfoto Wiedenmann

Ein ausgebüxter Stier konnte nicht mehr eingefangen werden und wurde zur Gefahr für seine Umwelt.

Sein Ende war beschlossene Sache – aber dass ihn der Tod durch die Kugel eines Polizeigewehrs ereilen wird, war nicht vorauszusehen: Die Rede ist vom Stier eines Bauerns aus dem Bucher Ortsteil Dietershofen, den Beamte der Illertisser Polizei am Donnerstagnachmittag aus Sicherheitsgründen erschossen haben.

Der Bulle war auf dem Weg zum Schlachthof, als ihm kurz nach 16 Uhr die Flucht gelang. Mit ihm büxten auch gleich acht Kühe aus. Für die weiblichen Rindviecher war ihr Ausflug in die Freiheit ein kurzer: Dem Landwirt gelang es rasch die Tiere wieder zusammenzutreiben und einzusperren. Weitaus mehr Probleme machte dagegen der Häge. Er ließ sich partout nicht einfangen – im Gegenteil, das Vorhaben seiner Häscher, bestehend aus dem Besitzer, einigen Landwirten und drei Jägern mit ihren Hunden, brachte ihn offenbar in Wallung, sodass er zunehmend aggressiver wurde.

Spätestens jetzt wurde der Bulle zur Gefahr für seine Umwelt, zumal nicht mehr ausgeschlossen werden konnte, dass er Menschen angeht, in ein Auto rennt oder anderen Schaden anrichtet

Den Verfolgern blieb in der Folge nichts anderes übrig, als dem Stier den Garaus zu machen. Den Treibern gelang es, den flüchtigen Vierbeiner in die Nähe eines Waldstücks zu scheuchen. Dort traf ihn dann der finale Todesschuss. 

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