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17.03.2009

Positive Bilanz am Ende der Amtszeit

Dietenheim (ch) - Nach ausgiebigem Vorbereiten konnte der Gemeinderat den Haushalt 2009 verabschieden und, trotz der sich bei der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise abzeichnenden Schwierigkeiten, auf eine zufriedenstellende Bilanz seiner jetzt ablaufenden fünfjährigen Tätigkeit zurückblicken.

Bevor das von Kämmerer Herbert Albrecht vorgelegte Zahlenwerk einstimmig verabschiedet wurde, zählte Gemeinderat Christopher Eh, der erst kürzlich zum Stadtkämmerer von Ulm ernannt worden war, als Finanzfachmann die Vorhaben auf, mit denen die Lebensqualität der Stadt gesteigert wurde.

Viele Vorhaben steigern die Lebensqualität in Dietenheim

Dadurch hat sich ihre Attraktivität erhöht: Bau der Ganztagesschule, als Meilenstein für den Erhalt der überörtlichen Bildungsstätte zu betrachten; Geländekauf mit Errichtung des Seniorenzentrums; sehr gut geglückter Umbau der Stadthalle; Kauf eines neuen Feuerwehrfahrzeugs; Ausbau der Giessenstraße; Erschließen zweier neuer Baugebiete mit 65 Plätzen; IIlerdammsanieren als Beginn des Hochwasserschutzes, und vieles andere. "Dennoch sind die Schulden der Stadt seit 2005 um etwa 28 Prozent zurückgegangen, von 908 Euro pro Einwohner auf 661 Euro." Zum jetzigen Haushalt sagte Eh, dass, nach Abzug der Rate für den Schuldenabbau, noch rund 500 000 Euro für Investitionen zur Verfügung stehen - trotz zurückgehender Steuereinnahmen.

Positive Bilanz am Ende der Amtszeit

Im Vermögenshaushalt sind erfreulicherweise Mittel für die Neuordnung des Marktplatzes veranschlagt. Und als großes Thema wird der Hochwasserschutz angegangen. Das schlüssige Gesamtkonzept erfordert einen Aufwand von 1,5 Millionen Euro. Die Mittel für den Bau des neuen Feuerwehrhauses sind aus Rücklagen vorhanden, dazu wird der Ausbau der Turnhalle in Regglisweiler und eine Kindertagesstätte in Angriff genommen.

Trotz zurückgehender Steuereinnahmen müssen keine neuen Kredite beansprucht werden, ein gutes Zeichen. Laut Eh werde künftig das Erhalten und Sanieren des Gemeindeeigentums Vorrang haben. Franz Höchenauer sagte zum Thema Schule: "Wir müssen darüber nachdenken, in welcher Größe sie in Zukunft geführt werden soll". Beide Redner dankten für das überaus sorgfältige Bemühen um einen ausgeglichenen Haushalt.

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