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10.11.2015

Premierenduft liegt in der Luft

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Feuertaufe bestanden: Für den Erfolg des Musikantentreffens beim Gemeinschaftskonzert in Altenstadt haben auch die Kellmünzer Musikanten mit ihrem neuen Dirigenten Manfred Förg einen gewichtigen Beitrag geleistet.

Erstes Gemeinschaftskonzert der Musikanten aus Illereichen-Altenstadt und Kellmünz

Mit einem begeisternden Konzert haben die Musikanten der Musikgesellschaft Illereichen-Altenstadt und des Musikvereins Kellmünz den vielen Besuchern in der Altenstadter Schulturnhalle ein festliches und abwechslungsreiches Musikerlebnis geboten. Vor fast ausverkauftem Haus reihte sich ein konzertanter Höhepunkt an den anderen. Zudem lag Premierenduft in der Luft. War es doch das erste Gemeinschaftskonzert der beiden Musikkapellen, die zudem erstmals mit neuen Dirigenten antraten.

Gesucht und gefunden – so lässt sich das Zusammentreffen der Musikgesellschaft mit ihrem neuen Leiter Jürgen Wiedenmann beschreiben. Dass die rund einjährige Zusammenarbeit Früchte trägt, war vom ersten Musikstück weg zu hören und zu sehen.

Am Musical-Hit „Tanz der Vampire“ hätte wohl auch der ehrwürdige Graf Dracula seine Freude gehabt. Gekonnt bewegte sich der Klangkörper des knapp 60-köpfigen Ensembles zwischen großen orchestralen Passagen, ruhigen Balladen und rockigen Intermezzi. Der Vortrag hätte eigentlich einige Bravorufe verdient gehabt. Schade, dass sich niemand getraut hat.

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Doch Applaus gab es reichlich. Die ansteigende Formkurve zog sich wie ein roter Faden durch ein gut gewähltes, publikumswirksames Konzertrepertoire, das Jürgen Wiedenmann seinen Musikern für diesen Abend quasi auf den Leib geschneidert hatte. Der Walzer „An der schönen blauen Donau“ füllte den Saal ebenso mit beeindruckenden Klangbildern wie der sinfonisch angehauchte Rockklassiker „Music“ von John Miles.

Und mittendrin Jürgen Wiedenmann – mal ernst, mal beschwingt, scheinbar tiefenentspannt und doch immer hoch konzentriert und präsent.

Beim konzertanten Musikantentreffen im südlichen Landkreis geizten auch die Kellmünzer Musikanten nicht mit Highlights. Das Paradestück war „Concerto D‘Amore“, das aus der Feder von Jacob de Haan stammt. Die gelungene Symbiose aus barock anmutender Ouvertüre, Pop-Elementen und einer eingängigen Swing-Passage endete in anhaltenden Ovationen.

Eine musikalische Herausforderung hatte Dirigent Manfred Förg mit „Along the River“ von Hermann Pallhuber aufgelegt. Die Klangreise durch Österreichs Wildschluchten fand ebenso starken Beifall wie das Solostück „Midnight Tears“, das die beiden Trompeter Kai-Uwe Baur und Dietmar Aumann während der Zugabe quasi als Sahnestückchen präsentierten.

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