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Public Viewing: Manchmal muss es einfach sein

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Kommentar Von Sebastian Mayr
13.06.2018

Kommentar von Sebastian Mayer.

Auf dem Stadtfest bummeln oder ein Bier trinken, während elf Deutsche in kurzen Hosen durch russische Arenen rennen? Wer sich für Fußball interessiert, bleibt da vermutlich lieber auf dem Sofa vor dem Fernseher sitzen – oder sucht sich eine Wirtschaft, in der die Spiele der Weltmeisterschaft übertragen werden. Für Städte und Gemeinden ist das eine Krux. Denn das Public Viewing begeistert die Fans längst nicht mehr so sehr wie vor ein paar Jahren noch. Aber ganz ohne Leinwände und riesige Fernseher im Freien geht es auch nicht.

Sicherheitsauflagen lassen die Kosten in die Höhe schießen. Und die Wirte wollen und sollen auch etwas verdienen. Nicht ohne Grund verzichten die meisten Kommunen darauf, die WM in Russland in Eigenregie öffentlich zu zeigen. Senden und Ulm sind Ausnahmen. Ulm hat ein großes Einzugsgebiet und mit dem Münsterplatz einen prominenten Ort. Senden hat keine andere Wahl – und eine elegante Lösung gefunden. Dort kollidiert das Bürgerfest mit dem Schweden-Spiel des deutschen Teams. Ein Problem, das die Stadt mit Vereinen in Weißenhorn und Vöhringen teilt, die am selben Tag feiern. Ohne Fußball auf der Leinwand würde das Publikum vermutlich arg ausdünnen. So läuft beides parallel: Bei Bürgerfest, Stadtpark-Fest und Sportpark-Sommerfest gehören Jogis Jungs gewissermaßen zum Programm. Sicherheitsmaßnahmen müssen bei den Veranstaltungen ohnehin getroffen werden.

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