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CSU

02.05.2011

Rauchverbot und Umgehungsstraßen

Rege Diskussion nach Miller-Rede

Kettershausen Eine rege Diskussion beendete den von der CSU organisierten politischen Abend im Kettershauser Schützenheim. Seit Einführung des Rauchverbots sei der Besuch in örtlichen Gaststätten und gleichzeitig ein Stück dörfliche Kultur verloren gegangen, beklagte Hans Sauerwein, ehemaliger CSU-Ortsvorsitzender.

Als langjähriger Zweiter Bürgermeister sieht Hermann Koneberg die Umfahrung der stark befahrenen Bundesstraße B300 nach wie vor als wichtiges Anliegen. „Was ist aus dem Forum Ortsumgehung geworden?“, fragte er. Seit Einführung der Autobahnmaut nehme das Verkehrsaufkommen in Kettershausen, vor allem durch Lastkraftwagen aus östlichen Staaten, stetig zu. „Das geht nur miteinander“, appellierte Koneberg an Babenhausens Bürgermeister Otto Göppel, bei der Verwirklichung einer Umfahrung des Fuggermarktes auch an Kettershausen zu denken.

Vor allem in der Babenhauser Stadtgasse mache der starke Verkehrsfluss, vor allem die Begegnung von Lastwagen Probleme, erklärte Göppel. Hinsichtlich einer Ortsumgehung habe der Fuggermarkt allerdings nur eine Chance, wenn er den ersten Schritt selbst übernehme. Geplant sei deshalb die Errichtung von „Spangen.“ Sie sollen Anbindungen schaffen von der Bundesstraße B300 zur Staatsstraße 2020 nach Oberroth (Porschekurve) sowie von dort zur Brücke Richtung Wertstoffhof. Göppel: „Dann ist die Chance sehr groß, dass der Staat die restliche Umgehung baut.“

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„Sie sind ein großer Vorteil“, bekannte sich Landtagsabgeordneter Miller als „Anhänger von Umgehungsstraßen.“ Allerdings ließen sich diese nicht von heute auf morgen verwirklichen. Als nächste Anliegergemeinde der B300 werde Heimertingen in den Genuss einer Umfahrung kommen.

Babenhausens Zweiter Bürgermeister Dr. Thomas Held bedankte sich beim Landtagsabgeordneten für seinen Einsatz beim Bau des Rad- und Wirtschaftswegs nach Oberroth. Der Staat kümmere sich um Kinder und Schulen. Mit Blick auf die Altersstruktur der Bevölkerung dürfe aber auch die medizinische Versorgung auf dem Land nicht vergessen werden, so Held. (clb)

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