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Jahresversammlung

13.01.2015

Rotes Kreuz ist gut aufgestellt

Dank ehrenamtlicher Arbeit ist das Rotkreuzhaus zum Schmuckstück geworden.
Bild: Regina Langhans

Vier neue Mitglieder und rundum erneuertes Haus

Steigende Mitgliederzahlen, eine renovierte Heimstatt und gute kameradschaftliche Zusammenarbeit – die Rückschau bei der Jahresversammlung des Roten Kreuzes Bellenberg erwies sich als eine Erfolgsbilanz. Das Treffen war, auch von auswärtigen Gästen, gut besucht. Stellvertretender Bereitschaftsleiter Peter Schwenk leitete die Versammlung und freute sich, bei dem Anlass vier neue Mitglieder vorstellen zu können.

Dazu traten Gaby Stiller, Benedikt Eberhardt, Christian Klaus und Theresa Harsch nach vorne und sprachen die Verpflichtungsformel, wobei sie zusicherten, die Grundsätze des Roten Kreuzes zu achten.

Die Bereitschaftsstärke belief sich zum Jahresende auf 33, darunter 31 aktive Mitglieder. Im Einsatz war das Rote Kreuz zum Beispiel an vier Blutspendeterminen in Bellenberg oder beim Kriseninterventionsdienst Kameradin Gaby Stiller mit 35 Stunden. Im Sanitätsdienst für Veranstaltungen in Bellenberg, Tiefenbach und Au waren die Kameraden 553 Stunden unterwegs, zumeist mit Defibrillator ausgerüstet. Für 125 Stunden halfen sie bei anderen Vereinen aus. Insgesamt 1404 Stunden gingen für Fortbildung drauf und 180 Stunden für die Sanitäterausbildung der Kameraden Benedikt Eberhardt, Christopher Hirschenberger und Lisa Klein. 69 Stunden beanspruchte eine Bereitschaftsübung im Illerwald bei Au, unterstützt von Bereitschaftsarzt Arno Knittel. Dabei lag der Schwerpunkt beim Aufbau eines Verbandsplatzes mit Verletztenversorgung.

Kreisbereitschaftsleiter Florian Schaich sagte, dass im Katastrophenschutz, für allgemeine Notfallpläne im Winter oder wenn es darum gehe, 200 bis 300 Leute unterzubringen, das Rote Kreuz mehr denn je gebraucht werde. „Dabei handelt es sich um unsere ureigensten Aufgaben“, so Schaich. Ein aktueller Termin sei der im Juni angesetzte G7/G8-Gipfel in Elmau. Er ergänzte, dass sich die Anforderungen an die Bereitschaft veränderten, indem sie überregional funktionieren müssten. Zuletzt hatte er viel Lob für die gelungene Renovierung: „Aller Skepsis zum Trotz haben Sie eindrucksvoll gezeigt, wie die Sanierung des Rotkreuzhauses in Bellenberg gelingen konnte.“

Bürgermeisterin Simone Vogt-Keller lobte die Jugendarbeit und vielen Aktivitäten beim Roten Kreuz: „Sie tun es ja nicht für sich, sondern für die Gemeinschaft.“ Ihren Worten schloss sich Kreisvorsitzender Gerold Noerenberg an: „Wir werben für unser Tun, wofür wir auch draußen stehen.“ Die rührige Gruppe in Bellenberg würde dem Kreisverband guttun.

Zum Roten Kreuz Bellenberg gehört eine starke Jugend mit Ute Gerstenlauer, eine Seniorengruppe unter Leitung von Anita Kohlbeck sowie die Wasserwacht als Ortsgruppe Bellenberg–Au mit Ewald Panusch an der Spitze.

Mit der gelungenen Umwandlung des Grünstreifens in einen Steingarten im Eingangsbereich bezeichnete Peter Schwenk die Haussanierung für abgeschlossen. Jedoch nicht die Finanzierung. Er betont: „Die Mittelbeschaffung wird bis 2016 weiterhin ein wichtiger Bestandteil unserer Rotkreuz-Arbeit bleiben.“ Dann soll alles bezahlt sein. Dabei würden sie drei Jahre nach Sanierungsbeginn weit über dem Plan liegen. Von 55000 Euro wurden seit Herbst 2011 bereits 47500 Euro zurückbezahlt. Somit stünden noch 7500 Euro aus. Zu den Einnahmequellen zählten Altpapiersammlungen, wobei an sechs Terminen insgesamt 89,5 Tonnen zusammenkamen. Insgesamt 855 Stunden wurden für die Beschaffung der Mittel aufgewendet. Zuletzt gab Schwenk für 2015 einen neuen Wunsch bekannt: „Für unsere Mitglieder brauchen wir einen weiteren Mannschaftstransportwagen, um nicht privat fahren zu müssen.

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