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Winterrieden

30.01.2018

Sanierung der Winterrieder Turn- und Festhalle rückt näher

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Die Turn- und Festhalle in Winterrieden ist in die Jahre gekommen,nun soll und muss sie auf Vordermann gebracht werden.
Bild: Florian Holley

Seit rund 40 Jahren treffen sich die Winterrieder in ihrer Freizeit in der Turn- und Festhalle. Nun muss das Gebäude auf Vordermann gebracht werden.

In der Winterrieder Turn- und Festhalle herrscht selten Stillstand: An manchen Tagen tollen Kinder umher, an anderen füllen Chor oder Musikkapelle den Raum mit ihren Klängen. Mal feilschen Schnäppchenjäger an Basarständen, mal stehen Liegen zum Blutspenden bereit. Auch Brautpaare tanzen bisweilen durch die Halle, wenn auch sehr viel seltener als früher, wie Bürgermeister Hans-Peter Mayer erzählt. Dass sich künftig etwas an und in dem Gebäude ändern muss, ist bereits seit längerem Thema im Gemeinderat. Eine Generalsanierung rückt näher.

Auflagen des Landratsamtes fordern Verbesserungen in Sachen Brandschutz, etwa was Fluchtwege, Türen und die Holzdecke anbelangt. Auch bei der Dämmung gibt es unter anderem Nachholbedarf. „Die Halle wurde 1977 gebaut. In den 40 Jahren hat sich einiges getan bei den Vorschriften“, sagt Mayer. „Es gibt viele Baustellen in der Halle.“

Zudem habe die langjährige und intensive Nutzung des Gebäudes ihre Spuren hinterlassen, etwa am Boden, über den im Laufe der Zeit tausende Menschen gelaufen, getanzt, geturnt sind. „Die Halle ist ja fast täglich in Gebrauch. Das macht auch eine Sanierung nicht gerade einfach“, sagt Mayer. Es gelte, Möglichkeiten zu finden, damit die Winterrieder trotz Sanierung möglichst nicht auf Veranstaltungen und Freizeitangebote verzichten müssen. „Da ist eine gute Planung nötig, um alles unter einen Hut zu bekommen.“

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Dass die Bürger die Turn- und Festhalle auf Antrag und gegen Gebühr nutzen können – und dies auch rege tun –, habe sich über die Jahre hinweg etabliert. Und das wolle die Gemeinde auch so beibehalten, wie Mayer sagt. „Man darf aber auch nicht vergessen, dass wir eine kleine Gemeinde sind – andere haben gar keine Halle.“

Die Gemeinde hat dem Bürgermeister zufolge mittlerweile ein Architekturbüro gefunden, das Entwürfe für eine Sanierung erstellt. Dieses habe gewisse Vorgaben bekommen, die es umsetzen soll. Geplant sei eine technische und optische Aufwertung der Turn- und Festhalle, die sich wenige Schritte von der Pfarrkirche entfernt befindet. Konkreteres sei „noch nicht spruchreif“, so Mayer – unter anderem, da Pläne stets mit entsprechenden Kostenkalkulationen verbunden werden müssten. Auch Fördergelder könnte es für bestimmte Maßnahmen geben, hieß es beim Neujahrsempfang der Gemeinde. Etwa dann, wenn diese auf eine verbesserte Energieeffizienz abzielen.

Die Idee eines Neubaus habe er angesichts der Mehrkosten „mehr oder weniger ad acta gelegt“, sagt Mayer. Auch wenn es vielleicht einfacher wäre, einen Neubau zu errichten als eine Sanierung durchzuführen, bei welcher nach und nach bestimmte Bereiche der Halle stillgelegt werden müssen, um die Arbeiten durchführen zu können. Wie die Sanierung einmal ablaufen wird, ist noch unklar – fest steht aber: Sie wird die Gemeinde in den kommenden Monaten beschäftigen. Das Zeitfenster für die Umsetzung der Sanierungspläne umfasst nach aktuellem Stand vier Jahre.

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