Newsticker
Markus Söder appelliert an Bund: Konkretes Konzept für Corona-Schnelltests nötig
  1. Startseite
  2. Lokales (Illertissen)
  3. Sanierung nötig: Bei der Altenstadter Kirchturmuhr drängt die Zeit

Altenstadt

20.10.2020

Sanierung nötig: Bei der Altenstadter Kirchturmuhr drängt die Zeit

Die Kirchturmuhr in Altenstadt soll saniert werden. (Symbolfoto)
Bild: Sabine Adelwarth

Plus Die Zeiger der Kirchturmuhr in Altenstadt sind marode. Wer für die Sanierung zahlen soll, darüber ist sich der Marktrat uneinig - und die Zeit drängt.

Eine unangenehme Überraschung hat sich während der Sanierungsarbeiten am Altenstadter Kirchturm gezeigt. Als die acht Zeiger der Kirchturmuhr abgebaut wurden, kam zum Vorschein, dass die Zeiger stark korrodiert sind. Sie müssen so bald wie möglich saniert werden - doch wer zahlt? Darüber diskutierte der Marktrat unter Zeitnot.

Maximilian Wiest (Kirchenverwaltung) berichtete dem Bauausschuss, dass man die Zeiger im derzeitigen Zustand nicht mehr montieren kann. Auch deshalb, weil sonst Gefahrenpotenzial wegen herabfallender Teile bestehen würde. Das Unfallrisiko wäre demnach zu hoch.

Die Kirchturmuhr in Altenstadt ist seit längerer Zeit kaputt

Laut Wiest sei die Diözese für die Kirchturmuhr nicht zuständig, sie werde die Sanierung auch nicht finanziell unterstützen. Die Finanzmittel der Kirchenverwaltung seien ebenfalls begrenzt. Die Zeiger wegzulassen sei auch keine Lösung. Die Zeit dränge: Das Gerüst am Kirchturm werde in zwei Wochen schon wieder abgebaut. Bis dahin müsse die Kirchturmuhr wieder komplett montiert sein. Bei der Sanierung der Zeiger müsse neues Kupfer aufgenietet und dann vergoldet werden. Die Vergoldung sei kein Luxus, sondern verlängere die Lebensdauer. Kritik an der Diözese gab es von FWG-Marktrat Eberhard Aspacher.

Einerseits werde dort Geld gehortet und andererseits zeige man sich bei der Reparatur sehr kleinlich. Da ihm die Kirchturmuhr ein Anliegen ist, stellte Aspacher den Antrag, die Marktgemeinde möge die Reparaturkosten übernehmen. Andere Mitglieder des Ratsgremiums sprachen sich für die üblichen Zuschüsse in Höhe von zehn Prozent aus. Der Bauausschuss befürwortete am Ende mehrheitlich, dass die Marktgemeinde die kompletten Kosten für die Instandsetzung der Zeiger der Kirchturmuhr übernimmt.

Lesen Sie auch:

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren