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21.07.2010

Schließung vorerst abgewendet

Memmingen Das mit finanziellen Problemen kämpfende Memminger Tierheim muss vorerst nicht - wie vom Tierschutzverein vor Wochen noch befürchtet - geschlossen werden. "Wir haben die Haushaltsführung neu geordnet, die Arbeitsstrukturen beim Personal geändert und mit der Stadt sowie 19 Gemeinden eine neue Basis für die Finanzierung des Tierheimes gelegt." Das sagte der Vorsitzende des Tierschutzvereins, Wolfgang Courage, gestern zusammen mit Dr. Martin Hofmann vom Tierheim. "Aber 14 Gemeinden tragen die neue Lösung noch nicht mit. So werden wir 2011 sicher noch stark zu beißen haben", ergänzte Hofmann.

Sinkende Spendeneinnahmen, steigende Kosten

Die Geldprobleme des Memminger Tierheims sind seit geraumer Zeit bekannt. Sinkende Spenden und steigende Kosten machen ihm zu schaffen. "Es geht nicht nur uns so schlecht, auch anderen Tierheimen in Bayern ", weiß Courage. Daher habe man mit der Stadt und den Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden nach einer Lösung gesucht. 50 Cent pro Einwohner im Jahr sollte jede Gemeinde zahlen. Damit wären alle Kosten für die Tiere gedeckt. Immerhin würden etwa 500 Katzen, 120 Hunde und eine Menge Kleingetier im Jahr vom Tierheim betreut.

"Einigen Bürgermeistern und Gemeinderäten erscheint das aber immer noch zu hoch. Dabei zahlen sie bei einer Einzelabrechnung pro Tier nach festen Sätzen wesentlich mehr", sagte Dr. Hofmann. (py)

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