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29.03.2009

Schmid bekräftigt Entschluss: Nicht mehr als CSU-Chef

Landkreis (ast) - In der CSU-Kreiskonferenz am Samstag in Roggenburg hat der Landtagsabgeordnete und CSU-Kreisvorsitzende Peter Schmid seinen Entschluss bekräftigt, bei den Neuwahlen des Kreisverbandes am kommenden Freitag nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden zu kandidieren. Er begründete diesen Schritt damit, dass sich eine Personalkonzeption in Gesprächen ergeben habe, die es aus seiner Sicht erlaube, den CSU-Kreisvorstand neu aufzustellen und personell zukunftsfest zu machen.

Bereits vor Wochen hatte er dargestellt, nicht am Amt zu kleben und einem personellen Wechsel nicht grundsätzlich im Wege zu stehen. Er werde sich als Landtagsabgeordneter aber in vollem Umfang auch in den kommenden Jahren in die Parteiarbeit einbringen.

In einer von Besonnenheit und konstruktiver Sachlichkeit geprägten Aussprache wurden die Vorschläge der Kreiskonferenz für die Wahl der Kreisvorstandschaft durch die Kreisdelegiertenversammlung bestimmt. Für die Wahl des Vorsitzenden soll Thorsten Freudenberger vorgeschlagen werden. Für die Wahl der stellvertretenden Vorsitzenden wurden Herbert Pressl, Beate Altmann, Susanne Salzmann und Erich Winkler benannt.

Das Gremium war sich einig, dass es nicht nur um eine radikale Verjüngung gehe, sondern ebenso um die Einbindung erfahrener Kräfte.

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Die CSU im Landkreis Neu-Ulm solle zukünftig von einer Führungsmannschaft vertreten werden, die eine adäquate personelle Mischung ausmacht. Die Kontinuität der Erfahrung sei dabei ebenso wichtig wie die Frische der Jugend.

In diesem Sinne bleiben Landtagsabgeordneter Peter Schmid, Landrat Erich Josef Geßner, aber auch die Bürgermeister und bisherigen CSU-Stellvertreter Franz Clemens Brechtel und Josef Walz eng in die Parteiarbeit eingebunden.

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