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Osterberg

20.12.2019

Schnelleres Internet für Osterberg

Ein Breitbandberater erklärt dem Osterberger Gemeinderat, wo es in der Kommune noch weiße Flecken gibt und wie man die Anbindung verbessern könnte.
Bild: Ulrich Wagner (Symbolfoto)

Ein Breitbandberater erklärt dem Gemeinderat, wo es in der Kommune noch weiße Flecken gibt und wie man die Anbindung verbessern könnte.

Die Gemeinde Osterberg und der Ortsteil Weiler verfügen über eine sehr gute Internetanbindung. Dies ist das Ergebnis einer DSL-Bitratenanalyse, die der Breitbandberater Alfred Wöcherl dem Osterberger Gemeinderatsgremium vorgestellt hat.

Trotzdem gibt es noch einzelne Bereiche mit schlechter DSL-Anbindung, für die weiter nach Ausbaumöglichkeiten gesucht werden soll. Wöcherl betonte, dass man in Osterberg im Jahr 2010 quasi bei null begonnen habe. Über die Jahre und durch die Nutzung von Förderprogrammen sei man bei der Internetanbindung schnell und gut vorangekommen. Derzeit sei es so, dass mehr als 99 Prozent der Haushalte über eine Datenübertragungsrate von mehr als 30 Mbit/s verfügen. 70 Prozent der Haushalte sind mit mehr als 50 Mbit/s versorgt und 46 Prozent der Haushalte wären sogar in der Lage mehr als 90 Mbit/s zu nutzen. Angesichts dessen sprach Wöcherl von einer sehr guten Ortsabdeckung.

Auf der Ortskarte gibt es einige Flecken, die nicht gut versorgt sind

Dennoch gibt es noch einzelne weiße Flecken auf der Ortskarte, die nicht gut versorgt sind. Ein Bereich ist die „Dreifaltigkeit“ in Weiler. Da es sich nur um drei Haushalte handelt sind die Aussichten, dass man ein Angebot für einen DSL-Ausbau erhält laut Breitbandberater sehr gering. Eine Verbesserung lasse sich in diesem Bereich derzeit wohl nicht erzielen. Im Bereich von Rathaus, Grundschule und Kläranlage samt Wertstoffhof wäre eine Verbesserung aber auch erforderlich. Wöcherl berichtete, dass es hierfür sogar entsprechende Förderprogramm geben würde. Die Chancen für einen weiteren DSL-Ausbau in lägen gut.

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Bei der Grundschule wäre eine Glasfaseranbindung und eine Förderquote von 80 Prozent bei maximalen Ausbaukosten in Höhe von 50000 Euro möglich. Da die Osterberger Grundschule eine Außenstelle der Altenstadter Grundschule ist, beziehe sich die Förderoption auf beide Einrichtungen. Der Förderantrag laufe schon. Wöcherl meinte, dass man bis zum Frühjahr 2020 abwarten soll, bis klar sei, wie viel vom Förderbetrag nach Altenstadt fließt. Dann könne man sehen, wie viel Fördervolumen für die Osterberger Schule noch verbleibt.

Ausbau des Rathauses wird bezuschusst

Beim Rathaus werden Ausbaukosten in Höhe von 20000 bis 50000 Euro ebenfalls mit 80 Prozent Zuschuss gefördert. Der Breitbandberater betonte, dass dies die Anbindung eines Bauhofs mit einschließen würde. Die Anbindung der Kläranlage sei in diesem Zusammenhang nicht förderfähig. Eine am Ortsrand befindliche Biogasanlage könne ebenfalls nicht angebunden werden. Wöcherl begründete das damit, dass in diesem Bereich jegliche Infrastruktur fehle.

Bürgermeister Rainer Schmalle sagte abschießend, dass Osterberg mit sehr guten Datenübertragungsraten versorgt sei, dass es aber noch einzelne Versorgungslücken gebe, die gelte es abzustellen. Dafür müsse man dann eben weitere Förderverfahren in Anspruch nehmen. Die Ratsmitglieder haben sich grundsätzlich und einstimmig mit der Prüfung und Weiterverfolgung des weiteren DSL-Ausbaus im Bereich Grundschule und Rathaus mit Bauhof einverstanden erklärt.

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