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Babenhausen

23.11.2019

Schulweghelfer: Schutzengel für eine halbe Stunde

Das Bild zeigt (von links) Polizist Andreas Strehl, Doris Hörmann, Franz Mayr (Verkehrswacht), Monika Hirt, Polizist Matties Köster, Carola Heck, Konrektorin Brigitte Imminger und Schulverbandsvorsitzenden Otto Göppel.
Bild: Claudia Bader

Dank der Freiwilligen im Raum Babenhausen ist es in diesem Jahr zu keinem schwerwiegenden Unfall gekommen.

Seit mehr als 35 Jahren kümmern sich in Babenhausen, Weinried, Winterrieden und Kettershausen engagierte Mütter, Väter und Großeltern um die Sicherheit der jüngsten Verkehrsteilnehmer. Dieser auf Initiative des ehemaligen Rektors Helmuth Fischer und des damaligen Elternbeiratsvorsitzenden Karl-Heinz Haid eingerichtete Schulweghelferdienst ist bereits mit der Silberdistel unserer Zeitung ausgezeichnet worden. Im Laufe der Jahre hat sich das System sowohl aufgrund seiner Vorbildfunktion, als auch seiner Kontinuität bewährt.

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„Weil sie bei Wind, Regen, Schnee und Kälte an Straßen, Kreuzungen und neuralgischen Verkehrspunkten stehen, ist auch heuer kein schwerwiegender Schulunfall passiert“, informierte der Vorsitzende des Schulverbands Grundschule Babenhausen, Bürgermeister Otto Göppel. Beim traditionellen Schulweghelferabend sprach er den derzeit 64 Schulweghelfern – 39 in Babenhausen, sieben in Winterrieden, fünf in Weinried und 13 in Kettershausen – Anerkennung aus. Sein Dank galt auch Carola Heck, Monika Hirt und Doris Hörmann für die Erstellung der Einsatzpläne.

Konrektorin Brigitte Imminger verdeutlichte, was die Grundschule für die Sicherheit der jungen Verkehrsteilnehmer tut – angefangen bei der Verteilung von Sicherheitswesten und einem Schulbustraining für die Schulneulinge über Schonraumübungen für Mädchen und Buben der zweiten und dritten Jahrgangsstufe bis hin zum Verkehrsunterricht in den vierten Klassen mit Fahren in der Verkehrswirklichkeit.

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Für den stellvertretenden Vorsitzenden und Geschäftsführer der Verkehrswacht Memmingen, Franz Mayr, sind Schulweghelfer „Schutzengel für eine halbe Stunde.“ Genau 30000 davon engagierten sich derzeit in Bayern, informierte er.

Leider gebe es keine Statistik, die zeige, wie viele Verkehrsunfälle dank dieses Einsatzes verhindert werden können. Auch Polizeihauptmeister Andreas Strehl und dessen Kollege Matties Köster dankten den Helfern: „Sie nehmen uns viel Arbeit ab.“ (clb)

Lesen Sie außerdem: Kettershauser verkauften schon 2500 Kissen für Haiti

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