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Ulm/Neu-Ulm/Weißenhorn

10.01.2020

Schwörkonzert: Wer zu Mark Forster will, muss sich sputen

Ob Mark Forster dieses Jahr seine angeblich neue Flamme Lena Meyer-Landrut mit nach Ulm bringt? 2015 im Ulmer Zelt trat der Pfälzer zuletzt in der Region auf – vor ausverkauftem Haus.
Foto: Andreas Brücken

Plus Der Vorverkauf für das Schwörkonzert im Juli in Ulm läuft gut. Ein Überblick, was 2020 noch geboten ist.

In den kommenden Tagen erwartet Carlheinz Gern die Meldung: „ausverkauft“. Noch gebe es zwar Karten für den Auftritt von Mark Forster am Sonntag, 19. Juli, auf dem Ulmer Münsterplatz, einen Tag vor dem diesjährigen Schwörmontag. Aber nicht mehr viele. Etwas besser sieht es für seine Veranstaltungen in Ehingen (Gianna Nannini, am 24. Juni) und Biberach aus (Doro, Slade, 15. August).

Mit dieser Aussage wagt sich Carlheinz Gern sicher nicht aufs Glatteis. Unter vielen Weihnachtsbäumen in der Region, mutmaßt er, dürften zuletzt Tickets für den Konzert- und Partyhöhepunkt in Ulm in diesem Jahr gelegen haben: Karten für den Auftritt von Mark Forster am 19. Juli im Rahmen des diesjährigen Schwörwochenendes. Die Vorverkaufszahlen erfreuen Gern. Verkauft seien bereits mehr als 10000 Tickets, und viel mehr können es auch gar nicht mehr werden. Der Platz lässt nur etwas mehr als 11000 Menschen zu. Warum Forster so eingeschlagen hat? Gern vermutet, es liegt vor allem an der breiten Zielgruppe. Denn der Deutschpop-Barde habe Fans von jung bis alt, spiele Musik und liefere eine Show ab „für die ganze Familie“.

Xavier Naidoo und Sarah Connor sind gefragt

(Noch) nicht ganz so begehrt sind die Karten für den Sidekick Mark Forsters. Bereits am Freitag, 17. Juli, gastiert auf der Münsterplatz-Bühne der gar nicht mehr so neue Newcomer Wincent Weiss („An Wunder“). Doch auch mit ihm scheint Gern wieder sein Näschen fürs Angesagte bewiesen zu haben, denn verkauft seien bereits 4500 Karten. Hier haben Fans also noch eher die Chance, an Tickets zu kommen. Warum der Vorverkauf für die Konzerte rund ums Schwörwochenende heuer besonders gut läuft? Laut Gern vor allem deshalb, weil der Vorverkauf deutlich vor Weihnachten, nämlich bereits im Oktober, gestartet ist. Und natürlich, weil die Künstler zögen.

Karten gibt es auch noch für Sido, der am Samstag, 27. Juni, in Weißenhorn im Stadtpark unter freiem Himmel auftritt. Sido kommt in den Stadtpark und sehen wollen den Rapper schon jetzt 2500 Fans. So viele Tickets sind bereits verkauft und damit bereits mehr als die Hälfte. Tags zuvor werden Lokalmatadore auf der Bühne stehen: die Illertaler Heavy-Metal-Band Gravestone, die wieder zugkräftig sind: In den 80ern gehörten sie mit zur Speerspitze deutscher Metal-Bands und spielten europaweit Konzerte.

Sting gibt sich in Neu-Ulm die Ehre

Das ist aber jedoch noch längst nicht das Ende der Fahnenstange in Sachen Freiluft-Rock und -Pop in der Region. Der wohl klangvollste Name hält am gleichen Tag wie Sido, am 27. Juni, im Wiley-Sportpark in Neu-Ulm Einzug. Sting gibt sich die Ehre und in den Genuss, die The Police-Legende zu hören, können bis zu 15000 Fans kommen. Verkauft seien laut Carlheinz Gern bereits 7300 Karten.

Erst seit zwei Wochen vor Weihnachten gibt es die Karten für eines der Konzert-Highlights in diesem Jahr in Biberach zu kaufen. Am 15. August wird auf dem Marktplatz gerockt. Als Veranstalter ist ebenfalls Gern mit im Boot und er berichtet von bereits knapp 1000 Karten, die schon für das „Classic Rock Night Open Air“ verkauft worden seien. Neben der Hard-Rock-Band Slade stehen die deutsche Rockröhre Doro und die 1980er-Rockband Heaven In Hell auf der Bühne. Eröffnet wird das „Classic Rock Night Open Air“ von der Rockband Schreyner. Das Biberacher Marktplatz-Open-Air hat sich unter Musikliebhabern zum festen Termin im Kalender entwickelt. Das liegt nicht nur an der Kulisse im historischen Ambiente und der Akustik, sondern auch daran, dass sich die großen Stars der internationalen Musikbranche die Ehre geben. Eine Premiere erlebt hingegen der Ehinger Marktplatz in diesem Sommer und zwar am 24. Juni. Ebenfalls mit Rock. Die italienische Rockröhre Gianna Nannini wird dann eines von nur vier Open-Air-Deutschlandkonzerten geben. Geplant ist ein Konzert mit 4200 Zuschauern. Auch für dieses Event zeigt sich Gern mit dem bisherigen Vorverkauf zufrieden. Verkauft worden seien schon 1800 Tickets.

Und dann gibt es da in diesem Jahr natürlich auch wieder das Open Air im Wiblinger Klosterhof, welches am letzten Juli-Wochenende über die Bühne geht. In diesem Jahr unter anderem mit Xavier Naidoo (25. Juli) und mit Sarah Connor (26. Juli). Und beide Acts werden bereits in nicht unerheblichem Umfang nachgefragt. Für Xavier Naidoo sind schon 2500 Karten weg, Sarah Connor wollen bereits rund 4000 Fans sehen und hören. Auch hier sollten Fans sich sputen. Bei 5000 Gästen ist Schluss.

Noch nicht Schluss, aber Geduld gefragt ist für Anhänger von Element of Crime. Die Gruppe um Sänger und Kopf Sven Regener tritt am 3. Juli im Ulmer Zelt auf. Und bereits vergriffen sind die Tickets, die in einem Vorab-Kontigent ebenfalls noch vor Weihnachten unters Feiervolk gebracht worden sind. Dies waren 200 Stück. Die nächsten Karten für dieses Konzert soll es wieder ab Ende April geben. Karten gibt es noch für die Progressive Rocker von Saga, am 20. Juni. Die 34. Ausgabe des Ulmer Zelts geht in diesem Jahr vom 20. Mai bis zum 4. Juli.

Lesen Sie außerdem: Schwörkonzerte 2020: Wincent Weiss und Mark Forster treten auf

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