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10.07.2010

Senioren-GmbH schreibt wieder schwarze Zahlen

Eine wichtige Aufgabe der Senioren-GmbH ist das betreute Wohnen. Unser Foto zeigt zudem die Cafeteria, hinter der das eigentliche Verwaltungsgebäude liegt. Foto: fs
Bild: fs

Babenhausen Im Gegensatz zum Vorjahr, als die Babenhauser Senioren-GmbH einen Jahresverlust von knapp 4000 Euro einfuhr, konnte Bürgermeister Otto Göppel heuer von einem Bilanzgewinn von fast 29 000 Euro berichten. Außerdem erhöhte sich die Bilanzsumme um fast 50 000 Euro auf nunmehr rund 597 000 Euro.

Laut Gemeindeordnung ist Bürgermeister Otto Göppel verpflichtet, ein Mal jährlich dem Marktrat darüber Rechenschaft abzulegen, wie die Zahlen bei der "Seniorenzentrum und Ambulanten Krankenpflege Babenhausen GmbH" ausschauen. Schließlich ist die Marktgemeinde mit 50 Prozent an dieser sozialen Einrichtung beteiligt.

Unter den Gesichtspunkten christlicher Nächstenliebe

Die Arbeit geschieht, so Göppel weiter, unter rein karitativen Gesichtspunkten, das heißt "in christlicher Nächstenliebe und ist offen für Hilfesuchende ohne Rücksicht auf Konfession, Rasse und Weltanschauung". Die Gesellschaft verfolgt nach Göppels Worten "ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke". Sie ist "selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Ziele". Vom Stammkapital in Höhe von rund 205 000 Euro hat die Marktgemeinde die Hälfte als eine Stammeinlage übernommen.

Senioren-GmbH schreibt wieder schwarze Zahlen

Umsatz um knapp acht Prozent gesteigert

Im Geschäftsjahr 2009 betrugen die Umsatzerlöse der Senioren-GmbH knapp 649 000 Euro, was einer Steigerung von 7,62 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dem standen ein Personalaufwand von 453 000 Euro und ein Materialaufwand von knapp 80 000 Euro gegenüber. Hinzu kommen noch sonstige betriebliche Aufwendungen, Abschreibungen und Steuern. Somit bleibt bereinigt ein Bilanzgewinn von nicht ganz 29 000 Euro. Zu dem Jahresüberschuss trugen auch die um 8,2 Prozent gesunkenen Personalausgaben bei. Nicht unerwähnt wollte Bürgermeister Otto Göppel lassen, dass "eine erhöhte Spendenbereitschaft" zum guten Jahresergebnis 2009 beigetragen hat.

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