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Großübung

23.05.2015

Seuchengefahr erfolgreich gebannt

Die Dekontamination, also das Entfernen von Schadstoffen an Personen und Fahrzeugen – im Bild ein Löschfahrzeug der Feuerwehr Dietenheim – bildete einen wichtigen Bestandteil der Großübung von Feuerwehren und Fachdiensten des Alb-Donau-Kreises in einem Schweinezuchtbetrieb bei Illerrieden.
Bild: Wilhelm Schmid

In Illerrieden wird ein ganzer Schweinestall desinfiziert

Eine Unzahl von Blaulichtern gab es am Donnerstagabend auf dem Bauernhof Füller nördlich der Gemeinde Illerrieden zu sehen: Nicht nur die örtlich zuständigen Feuerwehren aus Illerrieden und Dietenheim, sondern auch der ABC-Zug des Alb-Donau-Kreises aus Ehingen und eine Reihe von Experten aus dem Landratsamt in Ulm und dem Veterinärdienst aus Ravensburg waren vorgefahren.

Doch es ging nur um eine Übung, bei der die seltene Gelegenheit genutzt wurde, dass der Schweinestall des landwirtschaftlichen Anwesens für wenige Tage leer stand. Hier war der Ausbruch einer Tierseuche angenommen, sodass die Aufgabe war, die komplette Stallung zu desinfizieren und Dekontaminations-Schleusen für Personal und Fahrzeuge aufzubauen, damit sich keine Krankheitserreger ausbreiten konnten.

Unter Einsatzleitung des örtlichen Kommandanten Thomas Lambacher wurde nach der Lageerkundung ein umfangreiches Szenario aufgebaut und drei Stunden lang durchgearbeitet. Eine stabile Wasserversorgung musste eingerichtet werden, die Schleusen wurden aufgebaut, und bald gingen sechs mit Overalls und Filtermasken geschützte Einsatzkräfte in den Stall, um dort die inzwischen auf dem Lastwagen des Veterinäramtes vorbereitete Desinfektionslösung zu versprühen.

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Nachdem sie diese Aufgabe sorgfältig erledigt hatten, mussten sich diese Feuerwehrleute zur Dekontamination begeben. Hierzu war ein Zelt aufgebaut, in dem sie sich ihrer Schutzkleidung entledigen und unter die Dusche begeben mussten. Währenddessen war auch eine Fahrzeugschleuse zur Reinigung und Desinfektion der Einsatzfahrzeuge errichtet worden.

Der Ablauf wurde vom Einsatzleitfahrzeug der Führungsgruppe Dietenheim koordiniert und Kreisbrandmeister Harald Bloching, Ulm, überwachte mit seinen Stellvertretern Stefan Pistel, Dietenheim, und Oliver Burget, Ehingen, den Ablauf. Bei der Abschlussbesprechung zogen sowohl Lambacher als auch Bloching ein positives Fazit, was auch zuvor von den Fachleuten des Veterinäramtes bestätigt worden war. (wis)

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