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Babenhausen

25.06.2017

Sie setzt sich für den Glauben ein

Am 27. April 2017 ist Renate Gottwald von der neu gegründeten Kirchenverwaltung St. Andreas Babenhausen einstimmig zur Kirchenpflegerin gewählt worden.
Bild: Claudia Bader

Renate Gottwald ist die neue Kirchenpflegerin in Babenhausen. Mit dem Bau des Pfarrzentrums steht sie nun vor einer großen Herausforderung.

Wenn Renate Gottwald ein Ziel vor Augen hat, setzt sie alle Kräfte ein, um es zu erreichen. Nachdem sie am 27. April 2017 von der neu gegründeten Kirchenverwaltung St. Andreas Babenhausen einstimmig zur Kirchenpflegerin gewählt wurde, steht sie vor neuen Herausforderungen, vorrangig dem Neubau eines Pfarrzentrums an der Kolpingstraße. Gemeinsam mit der Kirchenverwaltung sieht sie diesem Vorhaben mit Zuversicht und großer Gelassenheit entgegen: „Wir sind ein junges, dynamisches Team, das beruflich breit gefächert und deshalb für kommende Herausforderungen gut gerüstet ist, sagt Gottwald.

Die 52-jährige ist in Babenhausen geboren und aufgewachsen. Als Tochter eines Land- und Gastwirts hat sie frühzeitig gelernt, kräftig mit anzupacken. Da der Glaube in ihrem Leben einen hohen Stellenwert einnimmt, fühlt sich die Mutter zweier erwachsener Kinder in der Pfarrei St. Andreas schon von Kindheit an zu Hause. Vier Jahre lang hat sich Gottwald als Lektorin engagiert, ehe sie von Pfarrer Manfred Sieglar im November 2016 in die Kirchenverwaltung berufen wurde. Dort ist sie neben ihrer Vollzeitbeschäftigung als Verkäuferin voll gefordert. Denn nachdem sich die Kirchenverwaltung klar für den Neubau eines Pfarrzentrums in der Kolpingstraße entschieden hat, steht diese wichtigste Aufgabe unmittelbar bevor.

„Das seit Oktober 2013 aus Sicherheitsgründen eingerüstete Haus an der Kolpingstraße befindet sich im Besitz der Kirchenstiftung St. Andreas und kann auf eine langjährige Tradition zurückblicken“, weiß Gottwald. Nachdem das Gebäude im Jahr 1975 unter Regie von Pfarrer Lothar Liedel zum Pfarrheim ausgebaut wurde, haben hier viele Kommunionen, Firmvorbereitungen, Sitzungen des Pfarrgemeinderats und der Kirchenverwaltung, Kirchenchorproben, sowie Veranstaltungen von Vereinen und der Gemeinde stattgefunden.

Laut Beschluss von Pfarrgemeinerat und Kirchenverwaltung soll an dieser Stelle wieder ein Zentrum des Glaubens entstehen, das von den kirchlichen Gremien sowie dem Frauenbund und der Kolpingfamilie genutzt wird.

Da die neue Kirchenpflegerin großen Wert auf Information und Transparenz legt, möchte sie die Mitglieder der Pfarrei St. Andreas und die Öffentlichkeit regelmäßig über den aktuellen Stand des Bauvorhabens in Kenntnis setzen.

Unter Leitung von Architekt Michael Graf und Ruth Lier vom Diözesanbauamt werde derzeit zügig an der Planung für das Pfarrheim gearbeitet. „Anfang Juli werde ich einen Plan vorlegen und im Schaukasten vor der Kirche zur Einsicht präsentieren sowie Details erläutern“, sagt Gottwald. Von Seiten des bischöflichen Ordinariats habe sich eine positive Änderung ergeben, über die sie die Pfarreiangehörigen noch vor der Sommerpause informieren werde, verspricht sie. Natürlich sei man beim Bau des Gebäudes auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen. Ein kleines Startkapital erhoffen sich Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung aus dem Erlös des Pfarrfestes am kommenden Sonntag. Es findet bei jeder Witterung bei der alten Turnhalle statt und beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst.

Auch für ein weiteres Vorhaben wünscht sich die Kirchenpflegerin Spenden: „Wir sind bemüht, unserem Geistlichen Rat Lothar Lidel, der mehr als 30 Jahre lang in unserer Pfarrei vorbildliche Seelsorge geleistet hat, eine würdige Grabstätte zu gestalten.“

Deshalb habe die Kirchenverwaltung einstimmig beschlossen, die Grabplatten neu aufarbeiten sowie vor die Säule ein Bronzekreuz mit Rosenranken anbringen zu lassen. Wer für die mit rund 4400 Euro veranschlagte Maßnahme einen Beitrag leisten will, kann dies gern tun, so Gottwald.

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