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Illertissen

08.07.2019

Skate’n’Smash in Illertissen: Jetzt gibt es auch Stunts mit dem Roller

Zum ersten Mal waren Scooter-Fahrer bei Skate'n'Smash in Illertissen dabei.
Bild: Andreas Brücken

Am Skate’n’Smash Contest in Illertissen haben viele Menschen teilgenommen. Was im Skaterpark geboten war.

Für Außenstehende wirkt es halsbrecherisch, wenn die Fahrer von BMX-Rädern, Inliner und Skateboards über Rampen, Wannen und Geländer schanzen.

Mehrere Dutzend Teilnehmer haben teilweise weite Anfahrtswege auf sich genommen, um am dritten Skate’n’Smash Contest in Illertissen teilzunehmen. Als Neuerung haben die Macher in diesem Jahr Scooterfahrer eingeladen. Organisator Simon Leuchtle erklärt den Spagat, den die Veranstalter gewagt haben: „Wir wollten keine Profis anlocken, die dann vom Niveau der Teilnehmer enttäuscht sind.“ Schließlich sollten beim Wettstreit auf der Rollsportbahn auch Anfänger mitmachen dürfen. Doch in der Community habe man sich in den vergangenen Jahren durchaus einen Namen gemacht, sagt Leuchtle weiter. So beteiligen sich auch schon namhafte Sponsoren am Turnier. Auch ein BMX Ausstatter aus Ulm unterstützt die Sportler in Illertissen. Dass die Fahrer nicht nur auf Funktionalität ihrer Räder Wert legen, zeigt ein Blick auf die mitgebrachten Bauteile: Design-Kettenkränze und bunte Sattelbezüge hat Gabriel Renner im Angebot. Zwischen 400 und 1800 Euro müsse man für ein BMX-Rad rechnen, sagt der Fachmann. Die Bildergalerie zu Skate'n'Smash in Illertissen:

ABR_3542.JPG
35 Bilder
Hohe Sprünge im Illertisser Skatepark
Bild: Andreas Brücken

Skate’n’Smash in Illertissen: 15-Jähriger schlägt mit Roller Salto

Als eines der Premierenhighlights unter den Scootern stellte sich Leopold Wilhelm heraus: Der 15-jährige schlug mit seinem Roller einen Salto, auch „Backflip“ genannt. Eher spontan hätte er sich dafür entschieden, erklärt er nach seinem Lauf. Der Ichenhauser (Landkreis Günzburg) landete schließlich auf Platz Zwei. Auf die Frage, ob die zum Teil meterhohen Sprünge nicht etwa gefährlich sein könnten, winkt Leopold lässig ab: „Bis jetzt bin ich ohne Knochenbrüche davongekommen“, sagt er und zeigt lachend auf seine Schürfwunde am Knie und stellt schließlich fest: „Man darf halt nicht wehleidig sein.“

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Den ersten Platz unter den Scootern konnte Eric Maier für sich erringen. Erst seit sieben Monaten steht er auf dem Roller. Zuvor sei er mit dem BMX Rad auf den Rampen unterwegs gewesen. Mit dem Scooter hätte er jedoch ein besseres Gefühl für die Piste.

Mit einer gemeinsamen Aktion wollen Stadt und Händler am Samstag viele Menschen nach Illertissen locken. Was geboten ist: Erst shoppen, dann rocken: Vor Illertissen liegt ein Super-Samstag

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