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Bilanz

01.02.2020

So lief es im Nautilla

Die Besucherzahlen sind wieder leicht gestiegen. Das wirkt sich auf den Erlös aus

Die Zahl der Besucher im Nautilla ist im vergangenen Jahr wieder leicht angestiegen. Das geht aus dem Jahresbericht vor, der am Donnerstagabend dem Werkausschuss des Illertisser Stadtrats vorgelegt wurde. Demnach kamen 3,5 Prozent mehr Badegäste, allerdings musste der Saunabereich ein Minus von 1,2 Prozent verbuchen. Grund dafür dürften die Änderungen bei den Eintrittskarten sein. Wie berichtet, gibt es keine Jahreskarten mehr, mit denen Bad und Sauna ohne weitere Zusatzkosten besucht werden konnten. Stattdessen können Besucher die neu eingeführte Klubcard erwerben – damit reduzieren sich die Eintrittspreise für die Inhaber der Karte um die Hälfte.

Der Blick auf die Umsätze zeige, dass die Maßnahme richtig und notwendig gewesen sei, heißt es im Bericht. Die Erlöse des Bades sind gestiegen – allein durch die neue Preisgestaltung um 7,3 Prozent. Waren es im Jahr zuvor knapp 1,631 Millionen Euro an Umsatzerlösen gewesen, hat das Bad im vergangenen Jahr knapp 1,86 Millionen Euro erlöst. Trotzdem bleibt das Bad ein Draufzahlgeschäft – auch wenn das Minus mit gut 450000 Euro geringer ausfällt als der etwa 24000 Euro höher liegende Ansatz. Insgesamt sind im vergangenen Jahr 266115 Besucher im Nautilla gewesen, das ergibt einen Tagesschnitt von 754 Gästen.

Ausfallen musste im vergangenen Jahr der vorgesehene Kompletttausch aller sechs Pumpen des Bades – es hatte sich gezeigt, dass damit auch die umfassende Erneuerung der angeschlossenen Rohre einhergehen müsse – ein zeitlich und finanziell umfangreiches Projekt. Aus diesem Grund findet dieses Jahr nun der Austausch von vier großen Umwälzpumpen statt – mit 100000 Euro die größte Einzelmaßnahme. Außerdem sollen die Fensterfassaden im Saunabereich ausgetauscht (47000 Euro) und die Sanitärarmaturen in der Herrendusche erneuert werden (28000 Euro). Ein immer wieder verschobener Anbau von Büroräumen ist ebenfalls vorgesehen, im Vermögensplan sind dafür 100000 Euro eingeplant. (rjk)

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