1. Startseite
  2. Lokales (Illertissen)
  3. So spannend ist der Alltag eines Journalisten

Region

07.04.2019

So spannend ist der Alltag eines Journalisten

Copy%20of%20Leonie_K%c3%bcthmann(1).tif
3 Bilder
Die Volontäre der Günter Holland Journalistenschule erleben viele Abenteuer: Leonie Küthmann testete hier ihre Fähigkeiten am Schießstand.
Bild: Hampp

Auf dem Blog Heimatfieber erzählen die Volontäre der Günter Holland Journalistenschule, wieso es in diesem Beruf nie langweilig wird – ein Blick hinter die Kulissen der Ausbildung zum Redakteur.

Veronika besucht Schweine, Franziska spricht mit Markus Söder und Jonathan fliegt. Was sich in Summe verrückt anhört, spielt sich genau so auf Heimatfieber ab. Auf unserem Blog erzählen wir, die Volontäre der Günter Holland Journalistenschule, was wir täglich in unserer zweijährigen Ausbildung zum Redakteur bei der Augsburger Allgemeinen und den dazugehörigen Radio- und Fernsehsendern erleben.

Wie wir zum Beispiel ganz am Anfang der Ausbildung den siebenwöchigen Einführungskurs meisterten, der uns auf die Zeit als Journalisten bei der Augsburger Allgemeinen vorbereitete: viel Nervosität zu Beginn, viele Diskussionen, sobald man sich besser kannte: viel üben und vor allem viel Spaß.

Jeden Tag erleben wir ein anderes Abenteuer

Vier Themengebiete gibt es auf unserem Blog. Während der Einführungskurs noch unter „Fliegendes Klassenzimmer“ lief, füllte sich die Website im Laufe des ersten Jahres mehr und mehr mit Berichten aus der Kategorie „Jeden Tag ein Abenteuer“. Denn jeder Volontär verbringt die ersten knapp elf Monate in einer Lokalredaktion der Augsburger Allgemeinen. Genau dort, direkt vor den Türen der Lokalredaktionen, warten oft die besten Geschichten und tollsten Erlebnisse auf uns: Armbrustschießen im Selbstversuch, ein hitziges Redaktionsgespräch mit Kommunalpolitikerinnen über Frauen in der Politik und Manuel Neuers Besuch bei einem Fanklub.

ecsImgBannerWhatsApp250x370@2x-5735210184021358959.jpg

Über solche und andere Abenteuer berichteten wir für unsere Lokalausgaben, filmten oder fotografierten dazu und gaben unser Bestes, damit unsere Leser genau informiert waren. Vieles war neu und ungewohnt für uns – aber das sollte man im Zeitungsartikel nicht merken. Da kam so ein Blogbeitrag manchmal gerade recht, um das Thema noch einmal aus der eigenen Perspektive zu erzählen und einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren. Also entstanden persönlich geprägte Blogbeiträge von der Bombenentschärfung in Neu-Ulm, von Verhandlungen am Augsburger Amtsgericht und vom Mindelheimer Frundsbergfest. Ja, es gab jeden Tag ein Abenteuer.

Damit wir Volontäre diese Geschichten auch entsprechend erzählen können, bilden wir uns regelmäßig auf Seminaren, um unseren Blick für die Gesellschaft zu schulen und unseren Schreibstil zu verbessern. Vom Besuch auf dem Bio-Bauernhof über den Bezirk Schwaben, die Handwerkskammer und die Bereitschaftspolizei bis hin zum Kanzleramt in Berlin war alles dabei. Klar, dass das in die Kategorie „Fliegendes Klassenzimmer“ musste: Beiträge aus dem Niedrigseilgarten, wo wir am eigenen Körper erfahren durften, wie Jugendarbeit heutzutage abläuft. Beiträge aus dem ehemaligen Stasi-Gefängnis in Berlin, wo der ein oder andere noch einmal sein Wissen über die DDR auffrischte. Beiträge vom TechCamp in Tutzing, wo drei von uns lernten, wie man Fake News im Internet aufdeckt.

Nach elf Monaten im Lokalen geht es zurück in die Zentrale

Nach elf spannenden Monaten im Lokalen ging es zurück in die Zentrale der Augsburger Allgemeinen in Augsburg. Hier wechseln wir jeden Monat das Ressort, damit wir themenmäßig so breit wie möglich aufgestellt sind. Egal, ob in den Ressorts Politik, Wirtschaft oder Sport, egal ob im Print, online oder auf Social Media – wir schreiben Kommentare, Reportagen und Porträts, legen Bildergalerien und ganze Zeitungsseiten an, drehen Videos – und fotografieren. Dass fotografieren nicht gleich fotografieren ist, sondern eine Kunst für sich, musste dann ebenso in einem Blogbeitrag verarbeitet werden wie das erste Eishockeyspiel als Sport-Volontärin.

Ja, uns bewegt viel: der Abschied von unseren Lokalredaktionen, die Zukunft des Journalismus und manchmal nur der Nachmittagskaffee – wir erzählen alles auf unserem Blog in der Kategorie „Alles, was uns bewegt“.

Und wenn wir es nicht schaffen, all diese Dinge, die uns so sehr bewegen, während der Arbeitszeit zu besprechen, tun wir es eben danach und tauschen diese Erlebnisse in der Kategorie „Nach Redaktionsschluss“ aus: gemeinsames Grillen, Skifahren, Plätzchenbacken. Denn irgendwie sind aus Volo-Kollegen Freunde geworden, denen man auch nach Redaktionsschluss erzählt, an welchem Text man sich die Zähne ausgebissen hat, wie toll das Interview mit einem Cyberkriminologen war und wie spannend das weiterführende Seminar bei der Akademie der Bayerischen Presse war. Langweilig wird es nie.

Blog & Bewerbung: Wenn ihr mehr über unseren Alltag erfahren wollt, schaut doch unter www.ghjs.de/blog vorbei. Unter www.ghjs.de erfahrt ihr außerdem, wie ihr euch noch bis Ende April für das Volontariat bewerben könnt.

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren