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Guggenmusik

20.06.2016

Spaß am schrägen Sound

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Eine der größten Guggenmusikgruppen überhaupt. Die mehr als 80 Mitglieder der Projekt-Guggamusik „Note.Quetscher“ konnte die Bühne kaum fassen.

Zum achten Mal fand am Wochenende das Festival „Gugg am See“ statt. Besucher und Musiker ließen sich auch von mäßigem Wetter nicht die Stimmung verderben

Das hat es auch beim Sommerfestival „Gugg am See“ in Altenstadt noch nicht gegeben: Der Auftritt des Schweizer Guggenmusik-Projekts „Note.Quetscher“ sprengte im wahrsten Sinne des Wortes den Rahmen. Die „Note.Quetscher“ sind eine der größten Guggenmusiken überhaupt. Kein Wunder also, dass sich die mehr als 80 Musiker aus der ganzen Schweiz zusammen mit ein paar deutschen und österreichischen Mitgliedern dicht auf der Bühne drängten und für unglaubliche Stimmung sorgten.

„Gugg am See ist legendär, das ist die beste Party“, rief Dirigent „Zappel“ Keven Horat ins Publikum. Er sei verdammt stolz auf die vor elf Jahren gegründete Musikgruppe, die durch ein Internetforum zusammengefunden hat. Mit dabei sind auch der Vorsitzende der Altenstadter „Bläach Gugga Fätzzer“, Stefan Briglmeir, und die musikalische Leiterin Birgit Kundela. Dass die rund 120 „Note.Quetscher“ ihren Sitz in einer Gemeinde mit 15 Einwohnern nahe Luzern haben, ist dabei genauso kurios wie der Umstand, dass trotz zweier Auftritte und lediglich vier Proben pro Jahr guter Sound entstehen kann.

Doch nicht nur die Guggenmusik-Formation sorgte am Wochenende nahe den Filzinger Badeseen für Stimmung. Trotz nicht optimalen Wetters und zeitweisem Regen erwies sich das Festival als angesagter Treffpunkt. Bereits am Freitagabend füllten sich die Zelte beim Auftritt der Bands „Fättes Blech“ und „Losamol“. Am Samstag legte sich dann Stimmungsmusik über die Zeltstadt, die der Veranstalter, die Altenstadter „Bläach Gugga Fätzzer“, aufgebaut hatte. Im großen Zelt drängten sich die Fans um die Bühne, um den Auftritt der Guggenmusiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hautnah miterleben zu können.

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Beeindruckend auch, dass wieder viele Camper gekommen waren. Rund 300 Personen bevölkerten die Campingwiese in unzähligen, kleinen Zelten. „Das Wetter hat einigermaßen mitgemacht“, betonte Stefan Briglmeir. Der Vorsitzende der Altenstadter Guggenmusiker war froh, dass das Programm durchgezogen werden konnte und das Fest unfallfrei ablief.

Dass sich die Gugga-Musiker unterm Jahr sehen können, findet Tina Saulich von den Giggelesbronzern aus Weißenhorn an Gugg am See ganz toll. Im Fasching jage ein Auftritt den anderen. Da bleibe keine Zeit zum Kennenlernen. Bei der entspannten Sommerparty in Filzingen sei dies anders. Begeistert war auch Jasmin Kunz von den Riethüsli-Gugga aus St. Gallen in der Schweiz. Die 30 Musiker der 1989 gegründeten Gruppe waren zum ersten Mal bei Gugg am See. „Nach oben gibt es keine Grenzen“, meinte Dirigent Gerhard Schiele im Hinblick auf das Alter der Gugga-Musiker. Bei der Ruaßgugga aus Reichenbach sei das älteste Mitglied 77 Jahre alt und hat demnach immer noch Spaß am schrägen Sound.

Bei uns im Internet

Mehr Bilder von „Gugg am See“ unter

www.illertisser-zeitung.de/Bilder

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