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Einsatz

18.05.2020

Spaziergänger rettet Frau vor dem Ertrinken

Eine 80 Jahre alte Frau ist in einen Baggersee bei Unterroth gestürzt. Nachdem ein Passant die Frau aus dem Wasser gezogen hat, suchten Einsatzkräfte den See per Boot ab.
Bild: Wilhelm Schmid

80 Jahre alte Frau stürzt bei Unterroth in einen Baggersee. Ein 46-Jähriger reagiert geistesgegenwärtig

Einem aufmerksamen Passanten hat eine 80-Jährige aus Unterroth ihre Lebensrettung zu verdanken.

Der 46-jährige Mann kam am Freitagabend gegen 18.50 Uhr bei dem wenige hundert Meter nordwestlich der Gemeinde Unterroth liegenden Baggersee vorbei und sah eine Person im Wasser treiben. Sofort setzte er einen Notruf ab und noch vor Eintreffen der Rettungskräfte gelang es ihm, die Frau aus dem Wasser zu holen und dann gemeinsam mit den zuerst eintreffenden Polizeibeamten auf die Uferwiese zu bringen.

Erstem Anschein nach war die Gerettete ansprechbar, aber offensichtlich unter Schock oder verwirrt. Sie konnte deshalb keine Angaben machen, ob sie allein gewesen war oder ob sich eventuell noch eine oder mehrere andere Personen im Wasser befinden könnten. Nun wurde die Frau durch Notarzt und Rettungsdienst erstversorgt und in ein Krankenhaus gebracht.

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Der See wurde währenddessen vom Rettungsboot der Feuerwehr Illertissen aus, das zusätzlich mit zwei Wasserrettern der Illertisser Wasserwacht besetzt war, abgesucht. Im Uferbereich waren bereits kurz nach der Rettung der Frau insgesamt rund hundert Einsatzkräfte der Feuerwehren Unterroth und Illertissen sowie der Wasserwacht-Schnelleinsatzgruppen (SEG) Illertissen, Senden und Krumbach, Führungskräfte des Technischen Hilfswerks (THW) und mehrere Streifen der Polizei in Bereitstellung gegangen.

Nachdem die zunächst unbekannte Frau identifiziert war und sich herausstellte, dass keine weiteren Personen abgängig waren, konnten die zusätzlich alarmierten Einsatzkräfte des THW und der Wasserwacht ihre Anfahrt abbrechen. Auch für die am Ufer bereitstehenden Helferinnen und Helfer war damit Einsatzende angesagt.

Laut Angaben der Polizei ist zu vermuten, dass die Frau allein am Ufer unterwegs gewesen war und dort einen Schwächeanfall erlitten hatte. Fremdverschulden kann dem Polizeibericht zufolge ausgeschlossen werden.

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