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Feuerwehr

03.08.2011

Sprachen-Wirrwarr bei den „Babenhäusern“

Unser Foto zeigt die schwäbische Feuerwehr-Delegation mit (hinten von links) Heinrich Nieder, Andreas Lukasch, Philipp Ansorge, Tobias März, Julian Poppele und Jürgen Gottwald sowie (vorne von links) Florian Schneider, Manuel Koch, Matthias Storhas, Michael Schneider, Markus Brauchle, Simon Poppele und Ralph Fischer.
Bild: Foto: fs

13 Männer besuchen Sommerfest in Hessen

Babenhausen Feuerwehr Babenhausen“ – Schriftzüge in allen möglichen Farben und Formen sorgten beim Sommerfest der Feuerwehr Babenhausen/ Hessen für allerlei Verwirrungen. So trafen sich dort nicht nur die örtlichen Floriansjünger, sondern auch ihre Kollegen aus Babenhausen ( Bielefeld) und Babenhausen ( Schwaben). Und dies trug einerseits zur Kameradschaftspflege unter den einzelnen Wehren, aber auch zu einem wahren Sprachenmix bei.

So mussten die Fuggermärktler erkennen, dass Frankfurt „keinen Flugplatz, sondern einen Flughafen besitzt – selbiger wurde auch gleich besichtigt. Der Titel Kommandant ist bei der hessischen Feuerwehr gänzlich unbekannt. Und die mitgebrachten Weißwürste samt Brezen wurden von den Gastgebern als mehr oder weniger exotische Speisen betrachtet – fanden aber umgehend Abnehmer.

Enge Kontakte und jährliche Treffen

Organisiert wurde der Feuerwehrabstecher ins Hessische vom ehemaligen Babenhauser Kommandanten Heinrich Nieder, der dort den Fuggermarkt als „größer als eine Gemeinde, aber kleiner als eine Stadt“ einstufte. Trotzdem brauchen sich die Schwaben mit ihrem Fuhrpark nicht hinter der städtischen Feuerwehr verstecken. Dies begründete Nieder mit den Aufgaben einer Stützpunktfeuerwehr für das nördliche Unterallgäu.

Dies war aber für zahlreiche hessische Floriansjünger nicht ganz neu, bestehen doch bereits seit 1975 enge Kontakte und jährliche Treffen zwischen den beiden Wehren. So sind die „Babenhäuser“ – so nennen sich die Kollegen aus Hessen – stets beim Gallusmarkt (3. Oktober) mit einer Delegation vertreten, während im Gegenzug die Fuggermärktler meist das Altstadtfest dort besuchen.

„Die Pflege der Partnerschaft und Freundschaft unter den Wehren ist wieder ein voller Erfolg gewesen“, so Heinrich Siebenschuh im Namen der Babenhäuser Feuerwehr. Dies unterstrich die 13-köpfige Truppe aus dem Fuggermarkt ebenfalls und vereinbarte das nächste Treffen für den Herbst beim Tag der Offenen Tür (Gallusmarkt), ehe sie mit neuen Eindrücken versehen die über 300 Kilometer lange Heimreise antrat.

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