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Unfall

12.07.2011

Stange durchbohrt Lkw-Fahrer

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn südlich von Dettingen haben gestern am frühen Abend zwei Personen schwerste Verletzungen erlitten. Am Ende eines Staus war ein Lastwagenfahrer auf einen stehenden Lkw aufgeprallt und hatte danach noch einen Kleintransporter gerammt.
Bild: Foto: wis

Zwei Schwerstverletzte auf der Autobahn bei Dettingen

Kellmünz/Dettingen Gegen 17 Uhr ist es am gestrigen Dienstag auf der Autobahn A 7 etwa drei Kilometer südlich der Einfahrt Dettingen in Richtung Süden zu einem schweren Unfall gekommen, bei dem zwei Personen schwerste Verletzungen davon trugen. Die Autobahn war zwei Stunden lang völlig blockiert.

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Wie die Polizei ermittelte, war ein Möbel-Lastwagen mit Anhänger am Ende eines Staus ordnungsgemäß abgesichert stehen geblieben. Das habe ein dahinter kommender 54-jähriger Lastwagen-Fahrer übersehen. Er rammte den Anhänger des Möbel-Lkw, wobei sich eine Metallstange des Anhängerrahmens durch seinen Körper bohrte. Der auffahrende Lastwagen schrammte an dem Möbel-Lkw vorbei und erfasste einen davor stehenden VW-T4-Kombi. Dessen etwa 65-jähriger Beifahrer wurde schwer verletzt; die Fahrerin blieb unverletzt. Fahrer und Beifahrer des Möbel-Lkw blieben ebenfalls unverletzt.

Der schwerstverletzte 54-Jährige musste von der Feuerwehr Erolzheim mithilfe hydraulischer Rettungsgeräte befreit werden. Das gestaltete sich äußerst schwierig und nahm fast eine Stunde in Anspruch. Schließlich konnte der Fahrer herausgeholt und mit dem Rettungshubschrauber ins Ulmer Bundeswehrkrankenhaus gebracht werden. Der Beifahrer des VW-Kombi war schon zuvor mit einem Rettungswagen ins Memminger Klinikum eingeliefert worden.

Auf der A7 bildete sich ein langer Stau. An der Anschlussstelle Dettingen wurde der Verkehr komplett ausgeleitet. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten zogen sich weit bis in die Abendstunden hin. Die Höhe des Sachschadens ist noch offen, könnte aber nach ersten Schätzungen deutlich über 100000 Euro liegen. (wis)

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