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Frühlingsfest

07.04.2011

Stimmung bis nach Mitternacht

Auch ein Ehemaligentreffen hatte die Blaskapelle anlässlich des Frühlingsfests organisiert und diese besonderen Gäste schwungvoll zum Tanz aufgefordert.
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Auch ein Ehemaligentreffen hatte die Blaskapelle anlässlich des Frühlingsfests organisiert und diese besonderen Gäste schwungvoll zum Tanz aufgefordert.
Bild: Fotos: lor

Musikerinnen mit neuen Dirndln

Osterberg Das Frühlingsfest des Musikvereins in Osterberg mit Hoigarten-Atmosphäre und Sinatra-Melodien zu mitternächtlicher Stunde gestaltete sich zum Dorffest schlechthin. Über 200 Gäste, auch aus der Nachbarschaft, genossen die Musik, Späße und Unterhaltung von Tisch zu Tisch.

Da war es für die Musiker auf der Bühne mitunter gar nicht einfach, trotz des Geräuschpegels aus der Turnhalle den richtigen Ton zu treffen. Doch ganz offensichtlich ist ihnen das gelungen, ebenso, wie sie das Publikum mit Internas aus dem Musikerleben zu überraschen wussten. Ihr Programm bot Blasmusik vieler Stilrichtungen, darunter so gefällige Stücke wie die Amboss-Polka, wofür der kleine Jonathan Käufler mit klingenden Hammerschlägen den Takt vorgab.

Es war aber auch ein Abend des Sologesangs, während dem die Kapelle ein weiteres Mal von der Vielseitigkeit ihrer Musiker profitieren konnte. Zum Beispiel Dirigent Armin Käufler, der originell durchs Programm führte, aber auch mit Ehefrau Doris schöne Soloparts hinlegte, so bei „Stell dich ein in Oberkrain“.

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Vorgeschmack auf das Schützenjubiläum

Als Dritter im Sängerbunde Arthur Diebolder, der allein oder im Wechsel mit den anderen zum Mikro griff. Sein Hit war unter anderem eine starke Wiedergabe des „Fürstenfeld“-Songs. Weitere Stücke der Solisten etwa „Rosamunde“, „Heut ist unser Hochzeitstag“, oder „Ein Stern, der deinen Namen trägt“. Außerhalb der Musiker-Riege und dennoch „in der Szene“ bekannt, trat Georg Burkhart auf die Bühne, um Harry Belafonte zu imitieren. Anlass für einen weiteren musikalischen Programmpunkt das bevorstehende Jubiläum der Schützen aus dem Ortsteil Weiler. Mit den eingängig gespielten Traditionsmärschen „Kaiserjäger“, Schützenliesel“ und „Tölzer Schützenmarsch“ gab die Blaskapelle einen Vorgeschmack auf ihren Festbeitrag.

Für Schmunzeln sorgten die 17 Ehemaligen der Blaskapelle, die einer Einladung gefolgt waren und nun vom Dirigenten tüchtig herangenommen wurden. In Begleitung der Bläser hatten sie zu singen, zu tanzen und auf Musikerwitze zu reagieren, die Armin Käufler bestens zu erzählen wusste.

Vom Tuba-Spieler zum Auktionator

Ein Thema auch die Musikertracht, jetzt mit neuen feschen Dirndln ausgestattet. Im Überzeugungsgespräch machten Sigrid Zanker und ihre Mitstreiterinnen auf der Bühne deren Notwendigkeit deutlich. Um die nicht billige Anschaffung zu unterstützen, wechselte Peter Wiest gekonnt von der Rolle des Tubaspielers in die des Auktionators und erlöste 160 Euro für ein gut erhaltenes Exemplar, das Regina Kehrer nochmals angezogen hatte. Neuer Besitzer ist Josef Kehrer, ihr Vater.

Zu mitternächtlicher Stunde stimmte Arthur Diebolder ein klangvolles „New York, New York“ sowie „My way“ an, mit schöner Untermalung der Bläser. Es folgten mehrere Zugaben und erst danach lösten sich die Publikumsreihen endgültig auf.

Mehr Bilder zum Frühlingsfest in Osterberg bei uns im Internet unter

www.illertisser-zeitung.de/bilder

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