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14.02.2018

Sturmschäden beschäftigen die Feuerwehr

Die Oberrother Einsatzkräfte mussten einige Bäume von den Straßen räumen

Was bei zahlreichen Übungen regelmäßig bis ins Detail geprobt wurde, mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Oberroth im Jahr 2017 mehrmals unter Beweis stellen: Dreimal wurden sie zum Auspumpen eines Kellers alarmiert, einmal zu einem Küchenschwelbrand sowie zweimal zur Beseitigung von Sturmschäden. Außerdem mussten die Löschkräfte beim Faschingsumzug im Ort, bei der Maibaumfeier und beim Martinsumzug die Verkehrssicherung übernehmen. Bei der Jahresversammlung listete Kommandant Sascha Frank außerdem 15 Übungen auf.

Derzeit zählt die Oberrother Wehr 35 Aktive. Zwei Trupps haben im April 2017 Leistungsprüfungen absolviert, informierte Frank. Nach fünf Neuzugängen (Lukas Frank, Andreas Grancea, Moritz Lohr, Tim Weixler und Nico Siegert) sichern insgesamt sechs Jugendliche den Nachwuchs.

Wie alle anderen Wehren im Landkreis wurde auch die Oberrother Feuerwehr nun auf Digitalfunk umgestellt. Für das Jahr 2018 kündigte der Kommandant an, dass ein paar Einsatzkräfte den Feuerwehrführerschein machen werden und dass die Inspektion der Wehr im Sommer ansteht. Außerdem sagte Frank, heuer stehe ein Feuerwehrtag an der örtlichen Grundschule an. In diesem Jahr sollen auch neue Atemschutzgeräte-Flaschen angeschafft werden sowie das Gerätehaus einen neuen Innenanstrich erhalten.

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Mit einem Faschingstreiben, einer Maibaumfeier, der Party „Let’s fetz“, einer Radtour nach Kettershausen sowie einer Weihnachtsfeier zählte Vorsitzende Julia Heil auch gesellige Veranstaltungen auf. Während Schriftführer Raphael Zanker sämtliche Aktivitäten auflistete, gab Christine Böhm Einblick in die Finanzen. Alle Geräte der Oberrother Löschkräfte sind in Ordnung, meldete Martin Morath. Die derzeit zehn Atemschutzgeräteträger haben die für ihren Einsatz erforderlichen Gesundheitsuntersuchungen absolviert, meldete Robert Knipfer.

Einmal im Monat steht für die Nachwuchsfeuerwehrler eine Übung an, informierte Jugendwart Markus Kohl. Bürgermeister Willibold Graf bedankte sich bei den Oberrothern für ihren Einsatz und die Bereicherung des dörflichen Lebens.

In Anerkennung seines 25-jährigen Dienstes wurde Günter Wachter mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Er war während der Versammlung allerdings nicht anwesend.

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