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Dietenheim

28.05.2015

T-Bone-Steak nach Seppis Art

Ein großer Grill steht in Josef Joas Grillhaus in seinem Garten in Dietenheim. Am liebsten zaubert er Gerichte für Familie und Freunde. Der leidenschaftliche Griller kann eines seiner Lieblingsrezepte nun im Magazin „Grillgenuss“ lesen.
Bild: Verena Mörzl

Josef Joas ist Metzgermeister aus Dietenheim. Für einen sommerlichen Grillabend hat der 54-Jährige nicht nur ein leckeres Rezept, sondern auch einige Tipps auf Lager

Fachwissen gibt es in Zukunft nicht nur hinter der Ladentheke. Auch im Magazin „Grillgenuss“ der Augsburger Allgemeinen und ihrer Heimatausgaben ist der leidenschaftliche Griller nun mit seinem Grillrezept verewigt: Ein T-Bone-Steak mit Kräuter-Vinaigrette .

Die Ausschreibung hat der 54-Jährige in der Illertisser Zeitung gelesen. Er erinnert sich noch genau: „Sie ist mir direkt ins Auge gestochen. Doch dass ich gleich gewinne, damit habe ich nicht gerechnet.“ Der selbstbewusste Griller, der in seinem Garten in Dietenheim sogar ein Grillhäuschen stehen hat, ist nach wie vor stolz auf seine Leistung.

Nie zuvor war Grillen so angesagt wie im Moment. Der Trend beim Grillen gehe Richtung Rindfleisch, sagt Joas. Das stelle er in der vergangenen Zeit immer wieder anhand der Kundenwünsche in seiner Metzgerei fest – vor allem bei den jüngeren Käufern. Grillen boomt, so auch in Dietenheim. Wenn die Familie in ihrer Garten-Grillhütte Gäste verwöhnt, dann bevorzugt Joas folgende Kombination: Zur Vorspeise gibt es gegrillte Garnelen, die in Knoblauch eingelegt wurden. Die Hauptspeise ist sein Siegergericht: das T-Bone-Steak mit Kräuter-Vinaigrette. Und um das perfekte Menü abzurunden, da serviert er eine leckere Nachspeise: Gegrillte Bananen mit Schokolade, die sich wie eine warme Decke über die Banane schmiegt. „Nur ganz kurz“ lege er das Obst auf den Grill, sagt der Dietenheimer. So bekomme es die richtige Temperatur und die Maserung des Rostes.

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Auch in seiner Metzgerei warten Fleischdelikatessen. In die Ladentheke wandert allerdings nur, was vorher schon persönlich für gut befunden wurde: „Ich habe noch nie etwas verkauft, dass ich nicht vorher probiert habe.“

In Joas Garten wiederum stehen viele Rosmarin-Stöcke. Die verwendet er nicht nur für den Geschmack, sondern auch zum Garnieren. Über dem Eingang der Gartenküche ragt ein Holzschild mit der Aufschrift: „Seppi’s Büro“. Daneben in das Holz eingebrannt sind ein Krug und eine Bierflasche, ein Andenken eines Freundes aus England. Von ihm durfte er trotz Erfahrung noch den ein oder anderen Kniff über das Zubereiten von Rindfleisch lernen. Etwa, wie er den richtigen Garpunkt ohne Messgerät erkennt. „Das Fleisch soll für Medium ungefähr die selbe Beschaffenheit haben, als würde man auf die Handfläche zwischen Daumen und Zeigefinger drücken“, erzählt der Metzgermeister. Wer viel Feingefühl beherrsche, der erkenne aber auch mit dem Druck einer Gabel auf das Fleisch, welchen Garpunkt es habe.

Der großgewachsene, schlanke Mann ist leidenschaftlicher Griller. Seine Familie dankt es ihm. Oft fragen seine Söhne Konstantin und Victor nach der perfekten Zubereitung für das Grillfest mit Freunden. Die gelinge ihnen aber natürlich nicht so gut, wie dem Meister selbst, sagt er und schmunzelt.

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