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26.03.2009

Ulms next Topmodel

Ulm Sie ist die wahrscheinlich schönste Frau Ulms - denn sie ist amtierende Miss Ulm, und das mit erst 17 Jahren. Die Rede ist von Elene Bruß aus Erbach. Im Interview mit K!ar.Texter Daniel Häfele hat die Gymnasiastin viel über ihr Leben als Model erzählt.

Wie bist Du zum Modeln gekommen?

Elene: Ich wollte für einen Bekannten ein Poster von mir machen lassen. Dafür habe ich mir einen günstigen Fotografen gesucht. Der hat mir dann vorgeschlagen, mich in Internet-Communities für Models anzumelden. Irgendwann wurde ich von einer Agentur unter Vertrag genommen.

Und wie wird man Miss Ulm?

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Elene: Die Veranstalter der Miss Galaxy-Wahl wurden durch die Communities auf mich aufmerksam. Um daran teilnehmen zu können, musste ich allerdings zuerst Miss Ulm werden. In Stuttgart fand ohne große Publicity die Wahl statt, in der ich überzeugen konnte.

Wie fühlt man sich als Miss Ulm?

Elene: Es ist schon cool. Aber der Titel dient eigentlich nur dazu, einen Sponsor für die Miss-Galaxy-Wahl zu finden.

Wie lief die Wahl genau ab?

Elene: In Köln traf ich erst mal auf meine 115 Konkurrentinnen. Nach einer ewigen Warterei lernten wir die Choreografie für das Einlaufen. Am zweiten Tag ging es mit der Generalprobe los, anschließend war ein Fotoshooting vor dem Kölner Dom. Abends traten dann alle 116 Teilnehmerinnen vor die Jury.

Wer hat Euch denn begutachtet?

Elene: In der Jury saßen unter anderem Roberto Blanco, Daniel Lopez und Prinz Maximilian Michael von Anhalt. Jede drehte ihre Runde und wurde dann kurz interviewt. Danach mussten wir noch einmal im Bikini auf den Laufsteg. Das hat echt lange gedauert ...

Welchen Platz hast Du gemacht?

Elene: Den 26ten. Darauf kann man, denke ich, schon stolz sein.

Welche Eindrücke hast Du mit nach Hause genommen?

Elene: In sehr guter Erinnerung werde ich den Moment behalten, als ich auf den Laufsteg getreten bin. Die Scheinwerfer sind auf dich gerichtet, Fotografen schießen ein Bild nach dem anderen. Man kommt sich vor wie ein Star. Weniger gefallen hat mir, dass unsere Choreografen ziemlich spät kamen. Bei der Miss-Wahl musste ich außerdem drei Stunden lang im Bikini auf meinen Auftritt warten.

War das Fernsehen auch da?

Elene: Ja. Einige Fernsehleute stellten viele Denkfragen hintereinander. Natürlich wusste man manchmal nicht auf Anhieb die richtige Antwort. Weil diese Szenen ausgestrahlt wurden, wurden ziemlich viele Mädels als naive Dummchen dargestellt. Ich habe solche Interviews gemieden.

Muss man sich als Model eigentlich für Mode interessieren?

Elene: Das bringt der Beruf mit sich. Ich blättere in Modezeitschriften, um mir etwas abzuschauen. Dabei bekomme ich mit, was "in" ist.

Und welche Mode trägst Du?

Elene: Ich kleide mich elegant und versuche, mich modisch auf dem Laufenden zu halten. Jeden Trend mache ich aber auch nicht mit.

Und was tust Du für Deine Figur?

Elene: Ich versuche nicht zu viel zu essen. Ich treibe Sport wie Tanzen oder Fahrradfahren - und ich habe mir vorgenommen zu joggen.

Wie schaffst Du das alles: Schule, Modeln und Privatleben?

Elene: Mein Zeitplan ist ziemlich eng, aber es lässt sich alles immer unter einen Hut bringen. Das Tanzen nimmt ziemlich viel Zeit in Anspruch, aber im Moment pausiere ich, weil ich keinen Tanzpartner habe. Gemodelt wird größtenteils am Wochenende.

Hast Du Dich dadurch verändert?

Elene: Nicht sehr. Vielleicht bin ich etwas selbstbewusster geworden.

Wie geht es jetzt weiter?

Elene: Im Moment koste ich die Vorteile meines Stadttitels aus. Auf der Miss-Galaxy-Wahl habe ich einige Fotografen kennengelernt, vielleicht kommt ein Shooting zustande. Aber ich möchte das Modeln nicht zum Beruf machen. Nach dem Abi will ich Medizin studieren und Chirurgin oder Kinderärztin werden.

Würdest Du an einer Model-Casting-Show teilnehmen?

Elene: Ich denke mir oft, wie toll es wäre, in der ganzen Welt herumzukommen. Aber dafür die Schule abbrechen würde ich auf keinen Fall. Vielleicht ergibt sich ja irgendwas nach dem Abi.

Interview: Daniel Häfele

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