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Osterberg

17.04.2020

Umbau: In der Judengasse geht es voran

Die Sanierung der Osterberger Judengasse läuft planmäßig ab. Derzeit wird dort das Kanalnetz erneuert.
Bild: Armin Schmid

Ein Überblick über die Arbeiten im historischen Viertel in Osterberg.

Die Sanierung der Osterberger Judengasse hat die ersten, wichtigen Hürden genommen. Vor Kurzem konnte das Bauprojekt gestartet werden und ist nach Angaben von Bürgermeister Rainer Schmalle auch gut angelaufen. Das Projekt hätte bereits 2018 umgesetzt werden sollen, wurde aber mehrmals verschoben.

Wenn möglich soll die Straße noch vor Ende des Jahres fertig gestellt werden

Derzeit werden die Ertüchtigung und Erneuerung des Kanalnetzes in Richtung Blumenweg vorangetrieben. Dem Bürgermeister zufolge laufen die Bauarbeiten trotz Corona-Sicherheitsmaßnahmen planmäßig ab. Die Gesamtkosten für die Straßenerneuerung im historischen Judenviertel sollten bei ungefähr 1,05 Millionen Euro liegen. Schmalle geht davon aus, dass die Bauarbeiten etwa acht Monate andauern werden. Letztlich soll die mehrzügige Straße noch vor dem Wintereinbruch und damit noch vor Ende des Jahres fertiggestellt werden. Dies soll gewährleisten, dass der zentrale Innerortsbereich vor der Kälteperiode wieder frei befahrbar ist.

Die Seitenflächen der Judengasse sollen zum Parken genutzt werden können

Die Straßenbaumaßnahmen in der Judengasse sollen rund 426000 Euro netto kosten. Für den Kanalbau sind 290000 Euro veranschlagt und der Wasserleitungsbau wird um die 166000 Euro kosten. An Fördergeldern werden 80000 Euro erwartet. Seitenflächen am Rand der Judengasse, die quasi als Multifunktionsflächen dienen können, werden eine Pflasterung erhalten. Diese Bereiche sollen begehbar sein und auch zum Parken von Autos genutzt werden können. Zusätzlich sind auch Parkbuchten eingeplant. Diese werden mit Rasenfugenpflasterungen versehen. Bestehende Engstellen sollen, soweit es die Grundstücksverhältnisse zulassen, aufgeweitet oder beseitigt werden. (sar)

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