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21.10.2017

Ungepflegter Bach in Altenstadt

Ein Graben verläuft entlang des Unteren und Oberen Mühlesbergwegs.
Bild: fwo

Die Anwohner beschweren sich

Die Anwohner am Altenstadter Mühlesbergweg sind frustriert. Sie stört, dass das Bächlein, das neben der Straße vor ihren Häusern vorbeifließt, von der Kommune vernachlässigt wird. Das Problem gebe es schon lange, sagt Anlieger Horst Hrdina. Er hat deshalb eine Beschwerde an die Gemeinde geschrieben, über welche die Markträte nun in einer Sitzung des Bauausschusses diskutiert haben. Dass der Bach zuwuchert und der historische Weg vom Altenstadter Rathaus in den Ortsteil Illereichen in keinem ansehnlichen Zustand ist, sei dabei nur ein Teil des Problems, so Hrdina. In seinem Schreiben berichtet er auch von Autofahrern, die im Winter mit ihren Fahrzeugen im Graben landen, weil sie ihn schlichtweg nicht sehen könnten, wenn es frisch geschneit hat.

In der Diskussion im Bauausschuss ging es auch darum, ob die Situation am Mühlesbergweg tatsächlich so schlimm ist, wie der Anwohner schildert. Rat Alfred Walker von der CSU besitzt selbst ein Haus in dieser Straße. Er ist der Meinung, der Bach könne durchaus anders gestaltet werden, etwa indem der Bachlauf ausgeweitet und mit Steinen befestigt werde. Gerade bei einem Unwetter würde einiger Dreck in dem Graben heruntergespült werden. Marktrat Harald Stölzle teilte diesen Eindruck hingegen nicht. Er sagte: „Ich laufe da jeden Tag vorbei. Und in den vergangenen drei Jahren habe ich kein Unwetter erlebt, indem der Bach in einem unordentlichen Zustand war.“

Bürgermeister Wolfgang Höß hingegen sieht Handlungsbedarf am Mühlesbergweg: „Gerade im oberen Teil kann man den Bach sicher besser pflegen.“ Das sei eine gute erste Maßnahme. Weiterhin muss laut Höß auf jeden Fall etwas unternommen werden, damit Autofahrer den Graben besser sehen und keine Unfälle an jener Stelle mehr passieren. Bei den Haushaltberatungen für das kommende Jahr soll dann besprochen werden, ob weitere Vorkehrungen notwendig sind. Dann würde im Haushalt gleich das notwendige Geld dafür eingeplant, hieß es. (fwo)

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