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Unterallgäu
28.07.2019

Bürgermeister beschließen: Im Unterallgäu darf länger gefeiert werden

Im Unterallgäu darf man künftig länger Party machen als bisher. Die Polizei hatte Bedenken, weil nicht zuletzt hoher Alkoholkonsum bei solchen Festen zu mehr Gewalt gegen Einsatzkräfte, auch Feuerwehr und Sanitäter, führt.

Die Bürgermeister im Landkreis einigen sich auf eine kürzere Sperrzeit. Die Polizei hat zunächst Bedenken, ist am Ende aber einverstanden.

Ein aktuelles Thema hat die Unterallgäuer Rathauschefs kürzlich während ihrer Dienstbesprechung in Bad Wörishofen beschäftigt: die Selbstverpflichtung der Gemeinden zu maximalen Sperrzeiten bei Vereins- und Dorffesten. Dabei ging es vor allem um Jugend- und Lärmschutz sowie die Vermeidung von Alkoholexzessen. Bisher galt: Getränkeausschank bis eine halbe Stunde vor Veranstaltungsende, spätestens um zwei Uhr war Schluss. Diese schon 2012 in einem Festsiegel des „Kuratoriums sicheres Allgäu“ und schon drei Jahre früher bei einer Bürgermeisterdienstbesprechung festgelegte Regelung wurde in der Vergangenheit immer wieder gebrochen. Einmal mehr waren sich die Rathauschefs einig, dass nur einheitliche Betriebszeiten Sinn haben und sich dann auch der sogenannte „Festtourismus“ von Ort zu Ort nicht mehr lohnt.

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