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Unterroth

20.09.2019

Unterrother Kinder bekommen neuen Platz zum Toben

Das Insektenhotel wird nicht mehr lange einsam bei den Sportstätten-Parkplätzen stehen. Bald wird es Gesellschaft von Spielgeräten bekommen.
Bild: Regina Langhans

Kommendes Jahr wird in Unterroth ein neuer Spielplatz gebaut. Der Gemeinderat hat nun die Weichen dafür gestellt.

Die Weichen sind gestellt für den neuen Spielplatz am neuen Standort in Unterroth. Er wird auf dem Areal zwischen der Sporthalle und dem Krautgartenweg im Bereich des Hügels entstehen. Der Gemeinderat hat jetzt die Abläufe festgelegt: Über den Winter sollen die Ausschreibungen erfolgen, damit im Frühjahr mit der Gestaltung des Geländes begonnen werden kann.

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Zu Gemeinderatssitzung waren auch Vertreter der Mutter-Kind-Gruppe gekommen. Ihr Antrag für einen neuen Kinderspielplatz habe das Vorhaben ins Rollen gebracht, erinnerte Bürgermeister Gerhard Struve.

Wie bereits berichtet haben die Eltern ihr Anliegen unter anderem bei der Bürgerversammlung vorgetragen. Der bisherige Kinderspielplatz Am Hochgestade war in die Jahre gekommen und der abgelegene Standort hatte sich zudem als ungünstig erwiesen. Inzwischen hat der Platz als Schulbus-Haltestelle in der Nähe der Neubaugebiete eine andere und wichtige Funktion übernommen.

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Schwere Suche nach zentraler Lage

Die Suche nach einem neuen, zentraler gelegenen Areal im Bereich der Ortsmitte erwies sich jedoch als schwierig. Letztlich fiel die Entscheidung auf das Gelände bei der neuen Sporthalle an der Bergenstetter Straße. Es ist bereits Gemeindeeigentum, weist Parkplätze auf und ist mit Bäumen, Sträuchern sowie einem Hügel sehr ansprechend gestaltetet. Ein Spielplatz könnte die Anlage also gewissermaßen ergänzen. Vorschläge für die Spielgeräte waren bereits eingeholt worden. Der Bürgermeister legte den Gemeinderäten Varianten für ein sogenanntes Großspielgerät vor. Es beinhaltet Elemente wie eine Kletterwand, Brücke und einen Turm. Sodann seien kleinere Geräte wie Wippe und Schaukel vorgesehen. Weiter soll ein Platz für eine Sitzgruppe geschaffen werden. Auch an Schattenspender ist gedacht: Das können Bäume sein oder gegebenenfalls auch ein Sonnensegel. Ob das Areal eingezäunt werde, sei noch völlig offen, so Struve. Der Bodenbelag könnte eventuell aus ganz feinem Kies bestehen. Die Planung soll von der Spielgerätefirma kostenlos übernommen werden.

Einige Gemeinderäte wünschten sich, wie auch in Kettershausen, eine ehrenamtliche Beteiligung der Eltern. „Darüber wird sicherlich noch gesprochen“, sagte Struve. Als Erstes gehe es um die Ausschreibung, wobei mehr als drei Adressen berücksichtigt werden sollen. Dann könnten die Bauarbeiten im Frühjahr beginnen. An der Finanzierung soll es nicht scheitern. „Das Geld dafür ist im Haushalt 2020 vorgesehen“, versicherte der Bürgermeister.

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