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21.10.2009

Verkehrswacht kümmert sich um Senioren

Landkreis (kr) - Die Kreisverkehrswacht Neu-Ulm wird sich künftig verstärkt um Senioren im Straßenverkehr kümmern. Das kündigte Vorsitzender Roland Reisner beim Jahrestreffen im Vereinsheim beim Ludwigsfelder Verkehrsübungsplatz an. Bislang richtet der gemeinnützige Verein sein Hauptaugenmerk auf das Wohl und die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen im Straßenverkehr.

Beispielsweise verteilen die Verkehrswächter alljährlich zum Schulbeginn an Hunderte von Abc-Schützen im Landkreis reflektierende Warnwesten, damit die Buben und Mädchen auf dem Weg zum Unterricht - vor allem, wenn es in der Früh noch dunkel ist - besser gesehen werden. Reisners Hoffnung und Wunsch: "Die Kinder sollen die Westen auch tragen." In diesem Zusammenhang dankte der Vorsitzende Amtsgerichtsdirektor Thomas Mayer für Geldauflagen aus Strafprozessen, die das Gericht der Kreisverkehrswacht zuspricht.

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Diese Mittel fließen laut Reisner voll und ganz in die präventive Arbeit der Verkehrswacht - unter anderem würden damit besagte Schüler-Warnwesten finanziert.

Reisner bedauerte, dass der Verein nicht mehr Aktionen für junge Erwachsene starten könne - dazu fehle das Personal.

Verkehrswacht kümmert sich um Senioren

Demnächst wird auf dem Verkehrsübungsplatz in Ludwigsfeld auch wieder gebaut. Reisner berichtete beispielsweise, dass die sogenannte Rutschfläche erweitert werde, damit auf glattem Untergrund ausbrechende Fahrzeuge nicht in der Wiese landen. Die erforderlichen Genehmigungen der Stadt lägen bereits vor. Er verschwieg in seiner kurzen Ansprache auch nicht, dass einige Anwohner dem Übungsplatz nach wie vor "kritisch" gegenüberstünden. Er hegt die Hoffnung, dass zumindest einige der Kritiker beim Tag der offenen Tür im September ihre Meinung geändert haben.

Der Verkehrsübungsplatz ist nach wie vor gut ausgelastet: Circa 8400 Fahrzeuge aus einem Umkreis von 100 Kilometern benutzen in pro Jahr. Wegen geänderter Vorschriften - zum Beispiel beim Führerschein für Feuerwehrleute - geht Reisner davon aus, dass die Nachfrage sogar noch steigen wird.

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