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Kirchberg an der Iller

01.08.2020

Vermeintlicher Badeunfall: Rettungskräfte suchen Sinninger Badesee ab

Suchmannschaften waren am Sinniger See im Einsatz.
Bild: Wilhelm Schmid

Plus In der Nacht zum Samstag waren Suchboote und Taucher am Sinninger Badesee bei Kirchberg an der Iller im Einsatz.

Eine herrenlose Luftmatratze und diverse persönliche Gegenstände haben in der Nacht zum Samstag am Badesee in Sinningen ( Baden-Württemberg) eine Vielzahl an Rettungskräften auf den Plan gerufen. Kurz nach Mitternacht setzten späte Badegäste einen Notruf ab, weil sie am Ufer des beliebten Sees, der direkt an der Grenze zu Bayern liegt, Gegenstände vorgefunden hatten, die befürchten ließen, dass womöglich ein Schwimmer nicht mehr ans Ufer gelangt sein könnte.

Retter aus Bayern und Baden-Württemberg suchen Sinninger Badesee ab

Noch in der Nacht waren zahlreiche Retter von den Feuerwehren aus Sinningen, Kirchberg und Erolzheim im Einsatz. Sie wurden unterstützt vom DLRG-Bezirk Federsee aus Bad Buchau, Ertingen und Ummendorf (Kreis Biberach an der Riß). Die Taucher suchten, geführt von Booten und auch unter Einsatz von Sonargeräten, nach der vermeintlich vermissten Person. Verstärkung kam außerdem von mehreren baden-württembergischen Feuerwehren, die den See ausleuchteten. Auch ein Polizeihubschrauber war vor Ort.

Suchaktion am Badesee in Sinningen
Video: Wilhelm Schmid

Im Morgengrauen rückten die DLRG aus Memmingen sowie die BRK-Wasserwacht aus Mindelheim an, um die bisher eingesetzten Kräfte abzulösen. Vom Rettungsdienst waren ebenfalls starke Einheiten des DRK, darunter auch Fahrzeuge aus dem Landkreis Sigmaringen, anwesend, um einerseits die Taucher abzusichern und andererseits bei einem eventuellen Auffinden der gesuchten Person sofort eingreifen zu können. Doch die gesamte Absuche verlief ohne Ergebnis, sodass nach Rücksprache mit der Polizei um acht Uhr morgens alles ergebnislos eingestellt wurde.

Wie vom Lagezentrum im Ulmer Polizeipräsidium am Samstagmittag zu erfahren war, haben sich seit dem Einsatzende keine neuen Erkenntnisse ergeben, sodass davon ausgegangen wird, dass die Fundsachen schlichtweg von einem Badegast vergessen worden waren.

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Rund 100 Einsatzkräfte von Polizei, DLRG, Wasserwacht, Feuerwehr und Rettungsdienst waren in der Nacht zum Samstag am Sinninger See im Einsatz.
13 Bilder
Vermeintlicher Badeunfall: Suchaktion am Badesee in Sinningen
Bild: Wilhelm Schmid
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