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Versammlung

13.01.2015

Vermisste halten Feuerwehr auf Trab

Der wiedergewählte Kommandant Robert Sigg (ganz rechts) gratulierte (von links) Herbert Gutschka und Josef Graf zu deren Auszeichnung für jahrzehntelanges Engagement sowie Markus Barth zu dessen Ernennung zum stellvertretenden Kommandanten.
Bild: Fritz Settele

Klosterbeurer Kommandant Sigg zieht Bilanz. Knapp 400 Einsatzstunden

Zu 18 Einsätzen musste die Freiwillige Feuerwehr Klosterbeuren im vergangenen Jahr ausrücken. Insgesamt waren 176 Feuerwehrleute im Einsatz, die zusammen 383 Einsatzstunden absolvierten. Lediglich acht Einsätze waren in Klosterbeuren selbst, der Rest war überwiegend im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Babenhausen. Kommandant Robert Sigg sprach bei der Generalversammlung von einem „Jahr der Personensuche“, galt es doch dreimal, nach Vermissten zu fahnden, wobei die neu angeschaffte Wärmebildkamera ihren ersten Einsatz bestand.

Kleinbrände, Ölspuren, ein überhitzter Heustock und die Befreiung einer eingeklemmten Person tauchen ebenso in der Einsatzbilanz auf wie technische Hilfeleistungen nach Unwettern. Zudem wurde die „UG-ÖEL“ (Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung) – eine Besonderheit der Klosterbeurer Wehr – zu verschiedenen Einsätzen in der näheren und weiteren Umgebung gerufen.

Das notwendige Rüstzeug erwarben sich die 39 Feuerwehrmänner und zwei Feuerwehrfrauen an den zwölf örtlichen Übungsabenden, aber auch bei Fortbildungen auf Landkreisebene. Hinzu kamen noch einige Gemeinschaftsübungen, beispielsweise in Kindergärten der VG, aber auch im Babenhauser Kreisaltenpflegeheim. Einige der Atemschutzgeräteträger unterzogen sich Übungseinheiten im Brandcontainer in Neu-Ulm.

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Ein großer Dank ging an die Marktgemeinde, die für die Feuerwehr Klosterbeuren stets ein offenes Ohr habe, sei es beispielsweise bei der Beschaffung der Wärmebildkamera oder neuer Schutzkleidung. Doch auch der örtliche Feuerwehrverein zeigte sich spendabel, nicht zuletzt beim Kauf eines Planenanhängers.

Stellvertretender Bürgermeister Dieter Miller sprach von einer „bestens ausgebildeten und schlagkräftigen Truppe“, die nicht nur Aufgaben der Sicherheit im Ortsteil Klosterbeuren hervorragend meistere. Vielmehr sei diese auch für die Dorfgemeinschaft, nicht zuletzt durch zahlreiche veranstaltete Feste, sehr wichtig. Ein besonderes Lob gab es für die engagierte Jugendarbeit. Dies unterstrich auch der in Klosterbeuren beheimatete Kreisbrandinspektor Jakob Schlögel. Dies nötige ihm allen Respekt ab, kämen doch immer mehr Aufgaben auf die Feuerwehren zu. Zum Jahresende soll nun der Digitalfunk seinen Probebetrieb aufnehmen.

Problemlos gingen dann die Kommandantenwahlen über die Bühne, zumal Robert Sigg erneut für eine sechsjährige Amtsperiode kandidierte. Ohne Gegenstimme wählte ihn die Versammlung zum Kommandanten und Markus Barth zu seinem Stellvertreter. Der bisherige Gerätewart trat damit die Nachfolge von Karsten Körper an, der nicht mehr kandidiert hatte.

Jakob Schlögel und Robert Sigg zeichneten anschließend Herbert Gutschka für 25-jährige aktive Dienstzeit und Josef Graf für 40 Jahre im Dienst der Klosterbeurer Feuerwehr aus.

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