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Kommunalwahl 20202020

23.11.2019

Vertrauensbeweis für Winterrieder Bürgermeister

Diese Winterrieder bewerben sich bei den Kommunalwahlen im März 2020 um einen Sitz im Gemeinderat. In der Mitte des Bildes: Bürgermeister Hans-Peter Mayer.
Bild: Claudia Bader

16 Kandidaten gehen ins Rennen um die Sitze im Gemeinderat

Applaus für einen deutlichen Vertrauensbeweis: Bei der Nominierungsversammlung der CSU und der unabhängigen Wählergruppe Winterrieden haben 84 von 88 anwesenden Stimmberechtigten für Bürgermeister Hans-Peter Mayer votiert, der bei den Kommunalwahlen am 15. März 2020 erneut antreten will. Vier enthielten sich. 16 Bürger, darunter vier amtierende Ratsmitglieder, bewerben sich um einen Sitz im Winterrieder Gemeinderat. Die Reihenfolge der Kandidaten auf der Liste soll entsprechend der bei der Nominierungsversammlung erhaltenen Stimmen erfolgen.

Statt ein konkretes Programm vorzustellen oder Wahlversprechen abzugeben, formulierte Hans-Peter Mayer seine Ziele ganz allgemein: „Unser Dorf soll sich auch künftig weiterentwickeln und selbstständig und eigenverantwortlich bleiben. Winterrieden soll ein Ort bleiben, in dem sich die Bürger wohlfühlen.“

Der 56-Jährige war im November 2012 zum Nachfolger des plötzlich verstorbenen Gemeindeoberhaupts Gerhard Brosch gewählt worden. Auch künftig wird der Winterrieder Bürgermeister ehrenamtlich tätig sein, sagte Mayer, der als selbstständiger Zimmerermeister arbeitet.

Vertrauensbeweis für Winterrieder Bürgermeister

Im Vorfeld der Versammlung hatte sich der CSU-Ortsverband um den Vorsitzenden Johann Unglert intensiv mit der Kandidatensuche beschäftigt und für die acht Sitze im Gemeinderat 16 Bewerber, darunter drei Frauen, gefunden. Der jüngste ist gerade einmal 23 Jahre alt, der älteste 50. Damit ergibt sich ein im Vergleich zu den zurückliegenden Wahlperioden relativ niedriger Altersdurchschnitt von 38 Jahren.

Von den amtierenden acht Räten stellen sich nur noch vier (Thomas Sonntag, Stephan Baader, Anja Prinz und Robert Speiser) für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung. Zweite Bürgermeisterin Regine Zoller sowie die Räte Armin Braunmiller, Rolf Fieberg und Albert Schöb kandidieren nicht mehr. Die Kandidaten (in der Reihenfolge der erhaltenen Stimmen) im Überblick: Stephan Baader, Stefan Müller, Alexander Wollnik, Anja Prinz, Thomas Sonntag, Daniel Ströhm, Johannes Plattner, Florian Kienle, Tobias Rogg, Robert Speiser, Birgit Grauer, Tobias Reichle, Michael Leiprecht, Andrea Fischer, Michael Möst, Frank Dreyer.

Nachdem Wahlleiter Markus Grauer die bei der Aufstellung der Liste relevanten Bestimmungen und Formalien erklärt hatte, ging sowohl die Vorstellung der Kandidaten als auch deren Wahl zügig voran.

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