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Babenhausen

13.06.2018

Viel Freude an handgemachter Musik

Das Bild zeigt die Band bei ihrem Auftritt zum Abschluss der Babenhauser Kulturtage (von links): Gabriel Neumann, Matthias Neumann und Peter Möst.
Bild: Claudia Bader

Das Trio „Er, du und ich“ spielt Abschlusskonzert der Babenhauser Kulturtage - und kommt beim Publikum sehr gut an.

Erwartungsvolle Stimmung im Saal des Gasthauses Rössle: Mehr als 100 Besucher waren gespannt auf das Abschlusskonzert der Babenhauser Kulturtage. Ebenso neugierig waren viele darauf, wer sich hinter dem Bandnamen „Er, du und ich“ versteckt. Was ihnen Peter Möst aus Kirchhaslach sowie Matthias Neumann und Gabriel Neumann aus Krumbach dann unter dem Motto „Titel aus 50 Jahren Musikgeschichte“ präsentierten, übertraf die Erwartungen.

Rund zwei Stunde lang servierte das junge Trio eine abwechslungsreiche Mischung, die der Bezeichnung „Oldies but Goldies“ voll gerecht wird. Denn die Titel, die bereits Opas und Omas in Jugendjahren begleitet hatten und heute noch regelmäßig im Radio zu hören sind, begeistern auch die Enkel. Zum Beispiel „I can see clearly now“ von Jimmy Cliff, „Mr. Tambourine Man“ von Bob Dylan oder „Leaving on a Jet Plane“.

Auch in unsterblichen Hits der US-amerikanischen Band Creedence Clearwater Revival (CCR), die während der 60er- und 70er-Jahre aktiv war, etwa „Bad Moon Rising“ und „Down on the corner“, zeigten sich die Musiker von „Er, du und ich“ in ihrem Element. Die geschulten Stimmen harmonierten, die Liebe zu „handgemachter’“ Musik war spürbar. So machten sie jeden Song, begleitet von Gitarren, Piano oder Cajon, zum Erlebnis.

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Neben Balladen hat die 2014 gegründete Gruppe aber auch fetzige Songs im Repertoire. In „Barbara Ann“ von den Beachboys, „Rock around the clock“ von Bill Haley oder dem „Jailhouse Rock“ von Elvis Presley legten die sympathischen Jungs richtig los. Aber auch bei Oldies in deutscher Sprache wie „Schöner, fremder Mann“ und „Rote Lippen soll man küssen“ fühlte sich manch älterer Besucher in die Jugend zurückversetzt. Mit Hits der österreichischen Pop-Rock-Band STS wie „Fürstenfeld“ oder „Großvater“ erzeugte die Band unter dem historischen Gebälk des Rössle-Saals eine geradezu heimelige Stimmung.

Während manche Songs wie der „Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel oder „Let it be“ von den Beatles zum Zurücklehnen und Träumen einluden, forderten andere zum Mitklatschen und -singen auf, zum Beispiel das „Ehrenwerte Haus“ von Udo Jürgens.

Der Applaus des Publikums und die Forderung nach Zugaben zeigten, dass die Band „Er, du und ich“ super angekommen ist und an diesem Abend neue Fans gewonnen hat.

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