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Vöhringen
29.09.2019

Endstation China: Illerzeller Kindertheater führt neues Stück auf

In ihrem neuen Theaterstück nehmen die Illerzeller Bühnenwusel die Zuschauer mit auf eine Reise nach China.
Foto: Ursula Katharina Balken

Wie kam das Marmeladenbrot nach China? Dieser Frage gehen Bühnenwusel aus Illerzell nach und nehmen den Zuschauer mit auf eine Reise in das Reich der Mitte.

Der achtjährige Kaiser Pu Ding von China sitzt missmutig auf seinem Thron. Er zürnt seinem Leibkoch. Denn alles, was dieser auf die Tafel bringt, kennt der Kaiser bereits. Doch das Blatt wendet sich, als seine Majestät ein typisch schwäbisches Marmeladenbrot probiert. Wie das an den Hof des chinesischen Kaisers kam, ist eine lange Geschichte, die die Illerzeller Bühnenwusel in ihrem neuen Theaterstück erzählen.

Die Hauptfigur muss sich im Reich der Mitte allein zurechtfinden

Ute Hieber ist Spielleiterin und hat Monika Wedemeyer sowie Gudrun Groner an ihrer Seite. Das Stück, das das Trio inszeniert, führt in das Reich der Mitte. Dort muss sich die junge Leonie aus Illerzell zurechtfinden. Eigentlich hätte sie in Kempten aus dem Zug steigen müssen. Doch weil sie die Station verpasste, landet sie in China. Dort ist alles anders – die Menschen sind seltsam gekleidet, ihre zwei Euro als eiserne Notgroschen gelten als wertlose Metallstücke. Leonies Situation ist verfahren. So entwickelt sich eine spannende Geschichte, die von zehn jungen Darstellern auf die Bühne gebracht wird.

Schon lange wollte Ute Hieber das Stück spielen, aber es haperte – wie bei Laienbühnen oft der Fall – an den Darstellern. Jetzt aber hat sie das passende Ensemble zusammen. Seit dem Frühjahr proben die Bühnenwusel im Nebenzimmer des Gasthauses Brückle in Vöhringen. Aufgeführt wird das Stück dann im Josef-Cardijn-Haus.

Hieber hat das Stück zum Teil lokalisiert, wie sie das nennt und auf schwäbische Verhältnisse abgestimmt. Es dreht sich also alles um ein Marmeladenbrot – Leonies Wegzehrung, das die Mama ihr mitgegeben hatte.

Zwei Aufführungen im Oktober

Die Kostüme sind recht aufwendig gestaltet. Damit alles sitzt, hilft Thomas Boxhammer vom Vöhringer Jugendtheater Spectaculum. Ute Hieber ist dankbar für die Unterstützung. Überhaupt sei die Zusammenarbeit zwischen den beiden Theatern sehr gut, sagt die Spielleiterin.

Das Ergebnis können Besucher am Samstag, 5. Oktober, sehen. Dann zeigen die Bühnenwusel ihr neues Stück im Saal des Josef-Cardijn-Haus in Vöhrigen. Die Aufführung beginnt um 15.30 Uhr. Karten sind ab sofort im Best-Reisebüro in der Ulmer Straße in Vöhringen zu haben oder bei den Mitwirkenden. Das Theaterstück wird am Sonntag, 6. Oktober, ebenfalls um 15.30 Uhr, wiederholt. Saalöffnung ist an beiden Tagen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn.

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