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Vöhringen

07.11.2019

Vöhringen schafft mehr Betreuungsplätze für Kinder

In der linken Hälfte des Gebäudes an der Falkenstraße in Vöhringen soll eine Kindertageseinrichtung eingerichtet werden.
Bild: Ursula Katharina Balken

In einem Geschäftsgebäude an der Falkenstraße in Vöhringen sollen drei Gruppen untergebracht werden. Dafür ist ein Umbau der Räume notwendig.

Der Waldkindergarten in Illerberg steht, die Erweiterung der Rappelkiste ist abgeschlossen, die Großtagespflege im alten Knaur-Haus hat ihren Betrieb aufgenommen. Nun hat die Stadt Vöhringen ein weiteres Projekt im Auge, um den steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen zu decken.

Ein Gebäude an der Falkenstraße in Vöhringen soll umgebaut werden, damit dort drei weitere Kindergarten- oder Krippengruppen untergebracht werden können. Die Nutzung des Gebäudes als zusätzliche Betreuungseinrichtung war seit längerem im Gespräch. Nun hat der Vöhringer Bauausschuss konkrete Planungen diskutiert.

Anfang des Jahres könnte der Umbau beginnen

Demnach will die Stadt das Geschäftsgebäudes, in dem bislang die Firma SKA-Kältetechnik angesiedelt ist, anmieten. Das Unternehmen zieht nach Angaben der Stadt voraussichtlich bis Ende Januar 2020 in neue Räumlichkeiten an einem anderen Standort.

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Erst dann könnte mit dem Umbau des Gebäudes begonnen werden. Der Bauantrag sowie der Förderantrag könnte noch im Dezember eingereicht werden, heißt es in der Sitzungsunterlage. Fördermöglichkeiten seitens der Regierung von Schwaben würden derzeit geprüft. Eine Mietförderung sei bereits in Aussicht gestellt worden.

Angedacht ist, nur die linke Hälfte des Gebäudes als Betreuungseinrichtung zu nutzen. Dafür seien lediglich kleine Umbaumaßnahmen erforderlich, erklärt Jürgen Herzog, Hauptamtsleiter der Stadt Vöhringen. So müssen die Sanitäranlagen kindgerecht umgestaltete oder eine Mauer versetzt werden. Der andere Gebäudeteil soll dem Bauhof als Lagerfläche dienen. Zu den Kosten konnte die Stadt bislang keine genauen Angaben machen. „Sie dürften aber nicht allzuhoch sein“, sagt Herzog auf Nachfrage.

Drei Gruppen sollen im Gebäude Platz haben

Insgesamt sollen drei Gruppen in den neuen Räumlichkeiten an der Falkenstraße Platz haben. Die Ersten, die im neuen Gebäude spielen, könnten die Kinder sein, die derzeit im Container an der Rappelkiste untergebracht sind. Grund dafür waren Umbaumaßnahmen an der Kita-Nord. Wie es von seiten der Stadt heißt, war der Container von Anfang an als vorübergehende Lösung angedacht. Die Containergruppe könnte nach dem Umbau des Gebäudes an der Falkenstraße unmittelbar umziehen. Wenn alles nach Plan läuft, könnten die Kinder ab kommendem Frühjahr dort untergebracht werden, erklärt Herzog.

Weitere Kinder könnten ab September kommenden Jahres folgen. Die Mitglieder des Bauausschusses stimmten den Plänen zu, der Stadtrat wird in einer weiteren Sitzung ebenfalls darüber abstimmen.

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