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Konzert

03.05.2016

Von Orgelmusik bis Bratschensolo

Einen Querschnitt durch ihr musikalisches Können lieferten die verschiedenen MuBab-Ensembles ab, darunter auch die kleinsten Gitarrenspielerinnen.
Bild: Settele

Bei einer kleinen Serenade in St. Ursus präsentiert das Musikwerk Babenhausen einige Ensembles

Gitarrenspielerinnen, deren Instrumente fast größer waren als sie selbst, gekonnte Bratschen- und Orgelsoli, einfühlsame Geigen- und Flötenensembles, aber auch die „Singing Housewives“, die zum Mitsingen einluden – die Mischung in der Klosterbeurer Kirche St. Ursus stimmte.

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Im Rahmen der Babenhauser Kulturtage „Kultur rund ums Schloss“ hatte das Musikwerk Babenhausen (MuBab) zu einer gut besuchten kleinen Serenade eingeladen. Diese eröffnete Alexander Fuchs an der Orgel, wobei er beide Stücke fehlerfrei meisterte und sein Talent zeigte. Weiter ging es mit dem Querflötenensemble und den Streichern, die an die „Frühlings- und Herbstzeit“ musikalisch erinnerten oder den „Pachelbel“-Kanon beziehungsweise „Fanfarello“ zum Besten gaben. Da wollte das Klarinettenensemble nicht hintan stehen. Trotz einiger Erkrankungen in dessen Reihen regte das „Oh Täler weit, oh Höhen“ zum Mitsummen ein. Nicht nur bei diesem Stück zeigte Sandra Kalischek ihre musikalische Vielseitigkeit, unterstützte sie doch nicht nur Querflötistinnen, sondern betätigte sich auch Stimmführerin bei den Zwischengesängen oder als Tongeberin am Klavier beziehungsweise Taktgeberin. Überhaupt laufen bei ihr die Fäden von „MuBab“ seit dem Bestehen dieses Babenhauser Musikwerks zusammen.

Ein nicht gerade alltägliches „Concertino“ präsentierte Elisabeth Sauter auf ihrer Bratsche. Darüber zeigte sich Sandra Nadler besonders stolz, würde doch dieses Instrument vielfach verkannt. Beim „Ballette de Village“ arbeitete Larissa Neß zusammen mit dem Querflötenensemble die Stimmung dieses Liedes gekonnt heraus. Den Abschluss bildete das gemeinsame „Sei behütet“, in das die Besucherschar gesanglich einstimmte und Bianca Reichle und Franziska Miller die verbindenden Worte einstreuten. Doch damit war noch nicht Schluss. Begleitet von verschiedenen Instrumentalisten luden Mitglieder des Klosterbeurer Frauenchors, alias „Singing Housewives“, zum Mitsingen ein. Dazu hatte Sandra Kalischek Lieder aus Taizé ausgewählt. Ausdrucksstark von den „Singing Housewives“ geführt, trauten sich dann die Konzertbesucher nach und nach, in die Gesangsstücke einzusteigen. So klang nach rund einer Stunde eine etwas andere Serenade in der Klosterbeurer Kirche aus. (fs)

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