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17.11.2017

Von der Weltmacht zum „Empirele“

Der ARD-Börsenchef Markus Gürne sprach in Illertissen.
Bild: Zöh

TV-Börsenguru spricht in der voll besetzten Schranne

Mehr als 200 Zuhörer haben kürzlich in der voll besetzten Schranne die Vorträge des Fondsmanagers Klaus Riester und des Fernseh-Börsenexperten Markus Gürne verfolgt. Beide waren auf Einladung der Volksbank Ulm-Biberach nach Illertissen gekommen.

Mit Gürne war ein bekanntes Gesicht aus dem ARD-Fernsehen in der Vöhlinstadt zu Gast: Der 46-Jährige moderiert die Sendungen Börse vor acht und Plusminus. Er sprach etwa eine Stunde lang über die geopolitische Lage und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft. Anekdoten aus seiner Zeit als Auslandskorrespondent machten seine Ausführungen anschaulich.

Die wichtigsten Mächte auf der politischen Bühne seien China, Indien, Russland und USA, so Gürne. Iran und Saudi-Arabien rangelten um den fünften Platz. Und Europa schaffe es seiner Auffassung nach immer weniger, mit einer Stimme zu sprechen. Gürne geht davon aus, dass sich nach dem Brexit Schottland und Nordirland in zwei Jahren von Großbritannien lossagen werden. „Dann wird sich Großbritannien nicht mehr wie ein Empire fühlen, sondern nur noch wie ein Empirele, wie man bei uns sagen würde“, sagte der gebürtige Schwabe schmunzelnd. In seinen Augen herrscht in Europa vor allem nationaler Egoismus.

Wer wollte, konnte nach dem Vortrag darüber diskutieren – oder sich Gürnes Buch „Die Welt ist eine Börse“ vom Autor signieren lassen. (zöh)

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