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Gemeinderat

05.02.2015

Waldbilanz gut – Windwurf schlecht

Trotz Sturms im vergangenen Jahr erholt sich der Forstbestand in Unterroth gut.

Förster stellt in Unterroth Jahresbilanz vor

Obwohl der Sturm vergangenen Herbst im Unterrother Gemeindewald gewütet hat, stehe es um den Bestand nicht ganz schlecht, teilte Bernd Karrer von der Forstbetriebsgemeinschaft dem Gemeinderat mit. Der Förster informierte über den Jahresbetriebsplan 2014 und stellte die Arbeit im begonnenen Jahr vor. Das Gremium befürwortete die Pläne einstimmig.

Im vergangenen Jahr wurden 2825 Rotbuchen gepflanzt und 650 Stieleichen. Die Kosten für die Kulturen betragen 5586 Euro. Dazu wurden 756 Euro für die Jugendpflege ausgegeben und 3458 Euro für Zäune um die Tannen vom Vorjahr. Karrer hätte der Gemeinde gerne die Kosten erspart, wie er erklärte, „doch es hat sich gezeigt, dass die Bäumchen ohne Schutz nicht hochkommen“. Außerdem wurden 6443 Euro für den weiteren Ausbau des Waldwegs an der Grenze zu Kettershausen ausgegeben. Förster Karrer und Bürgermeister Gerhard Struve waren sich einig über die Notwendigkeit guter Wege, damit im Fall eines Feuers oder schweren Unfalls Fahrzeuge durchkämen. Alles in allem belaufen sich die Gesamtausgaben von 2014 auf 16243 Euro.

Diesen stehen Gesamteinnahmen von 27397 Euro gegenüber, die sich wie folgt errechnen: Der Holzeinschlag betrug 432 Festmeter, wofür ein Erlös von 23677 Euro erzielt wurde. Des Weiteren wurde die Naturverjüngung mit 1626 Euro gefördert, „ein Zuschuss, den wir ohne zusätzliche Leistung erhalten“, informierte Karrer. Sodann wurde die Jugendpflege mit 130 Euro bezuschusst und 1964 Euro wurden für die Pflanzungen gewährt.

Zu den Aufgaben im begonnenen Wirtschaftsjahr zählt die Aufarbeitung des Windwurfs, das Lichtschaffen über angepflanzten jungen Buchen und die Durchforstung. Dabei wird mit 190 Festmetern Holz gerechnet. Karrer kalkuliert mit Einnahmen von 17970 Euro, eine Förderung von 1320 Euro dazugerechnet. Der Sturm hatte teilweise massive, lange Stämme samt Wurzelstöcken umgeworfen, die aber – zum Bedauern von Gemeinderat Werner Dopfer – für das maschinelle Herausholen in Fünf-Meter-Stämme zerteilt werden mussten. „Alles andere wäre zu gefährlich geworden“, so Förster Karrer. An Kulturen sollen 1650 Buchen gepflanzt werden. Es sind Gesamtausgaben von 9172 Euro einkalkuliert.

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