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Konzert

26.05.2015

Waldklänge vor dem Musikerheim

Mit einer Mischung aus traditioneller Blas- und zeitgenössischer Unterhaltungsmusik sorgten die Musiker der Musikgesellschaft Illereichen-Altenstadt für einen stimmungsvollen Konzertabend unter freiem Himmel.
Bild: Wilhelm Schmid

Musikgesellschaft Illereichen-Altenstadt sorgt bei Serenade für Stimmung

Vor zwei Jahren, zum 160-jährigen Bestehen der Musikgesellschaft Illereichen-Altenstadt, wurde der Marsch „Mein Altenstadt“ komponiert. Seither gilt er als Erkennungsmelodie des neuerdings von Jürgen Wiedenmann geleiteten Orchesters. Auch zur Eröffnung der Serenade, zu der sich eine stattliche Zuhörerschaft im Hof zwischen Musikerheim und Mehrzweckhalle eingefunden hatte, erklang die Traditionsmusik. Der Erlös aus dem Konzert kam in diesem Jahr der Kartei der Not, dem Leserhilfswerk unserer Zeitung, zugute.

Wie Vorsitzender Michael Dolp in seiner Begrüßung ausführte, konnte die Veranstaltung witterungsbedingt nicht wie geplant am Waldfestplatz stattfinden. Dennoch hatten die Musiker als zweiten Vortrag die Karel-Sejk-Polka „Im Wäldchen“ aufgelegt. Sie erklang ebenso stimmungsvoll wie der Walzer „Rauschende Birken“ von Ernst Mosch, dem Meister der böhmischen Blasmusik. Aus dem Repertoire der Mosch-Straßenmusikanten gab es dann die Schnellpolka „Pfeffer und Salz“, und auch die „Amselpolka“ von Jaromir Vejvoda passte in die Reihe der Erinnerungen an Mosch, dessen 90. Geburtstag die Musikwelt heuer feiert.

Dann leitete Dirigent Jürgen Wiedenmann über zu zeitgenössischer Unterhaltungsmusik: Der Konzertmarsch „Abel Tasman“ blieb musikalisch im böhmisch-mährischen Stil. Die Polka „Von Freund zu Freund“, die Martin Scharnagl zum 50-jährigen Bestehen des Musikverlags Rundel komponiert hatte, bildete den Abschluss der dynamisch abwechslungsreich gestalteten Vorträge, ehe das Serenadenprogramm mit zwei Filmmelodien zu Ende ging: Der Ennio-Morricone-Hit „Gabriels Oboe“ und „The Lion Sleeps Tonight“ erhielten ebenso viel Applaus wie die zuvor gespielten Unterhaltungsmelodien.

Als Zugabe spielten die Musiker heuer den „Egerländer Traum“. Mit dem Glockenschlag um acht Uhr abends beendete dann das Brahms-Wiegenlied „Guten Abend, gut’ Nacht“ – in der stimmungsvollen Version von Pavel Stanek – die Serenade.

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