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Illertissen

22.02.2021

Wanderer aus Illertissen stirbt in den Alpen: Große Trauer bei Feuerwehr-Kameraden

Ein junger Illertisser ist beim Wandern in den Allgäuer Alpen tödlich verunglückt.
Bild: Karl-Josef Hildenbrand, dpa (Symbolfoto)

Plus Der 22-Jährige, der am Sonntag am Hochgrat abgestürzt ist, war aktives Mitglied der Illertisser Feuerwehr. Seine Kameraden ehren ihn jetzt auf besondere Weise.

Die Nachricht über den Tod eines 22-Jährigen, der am Sonntag in den Allgäuer Alpen verunglückt ist, hat in Illertissen große Bestürzung ausgelöst. Der junge Mann war aktives Mitglied bei der Feuerwehr. Nach ersten Informationen war der junge Wanderer nicht Mitglied bei der Alpenvereins-Sektion Illertissen. Der DAV hat seit Beginn des Lockdowns sämtliche gemeinsamen Ausflüge abgesagt, so Vorsitzender Thomas Ertle gegenüber unserer Redaktion. Erfahrene Bergwanderer aus Illertissen bezeichnen den Streckenabschnitt, auf dem der junge Illertisser am Sonntag unterwegs gewesen sein muss, zur aktuellen Jahreszeit als sehr anspruchsvoll. Im Sommer hingegen sei es eine angenehme Wanderstrecke.

Trauerflor am Einsatzfahrzeug: So ehrt die Illertisser Wehr den Verstorbenen

Bei der Feuerwehr Illertissen herrscht große Bestürzung und Trauer über den Tod des aktiven Feuerwehrmannes. Vereinsvorsitzender Klaus Butterhof informierte am Montagnachmittag seine Kameraden über den Tod des 22-Jährigen und drückte der Familie sein Beileid aus. Um an ihn zu erinnern, werden die Illertisser Feuerwehrleute in den kommenden Tagen mit Trauerflor zum Einsatz fahren. Alle Fahrzeuge der Fuhrparks sollen mit schwarzen Schleifen ausgestattet werden.

Wanderer aus Illertissen tödlich verunglückt: Er kam nie am Berggasthof an

Der junge Mann war nach Angaben der Polizeidirektion Vorarlberg gegen 12 Uhr allein von der Hochgratbahn (Deutschland) in Richtung Berggasthof "Hochhädrich" gewandert. Dort wollte er sich mit einer Bekannten treffen. Der 22-Jährige sei gut ausgerüstet gewesen, meldet die Polizei. Als er dort nicht ankam, stieg die Frau ins Tal ab und verständigte den Vater des Mannes, der die Rettungskräfte alarmierte.

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